Lotto-Millionär verschenkt 2,5 Millionen Euro? Die Masche mit Tayeb Souami
Inhalt
Wer träumt nicht davon? Man öffnet morgens sein E-Mail-Postfach und erfährt, dass ein großzügiger US-Multimillionär mal eben 2,5 Millionen Euro auf das eigene Konto schaufeln möchte. Doch hinter der vermeintlichen Spende von „Herrn Tayeb Souami“ steckt eine altbekannte Betrugsmasche.
Die E-Mail von tsouami888@gmail.com
Man muss den Jungs und Mädels aus der Vorschussbetrug-Zentrale ja eines lassen: Sie halten ihre Nachrichten angenehm kurz. Keine epischen Romane mehr über sterbende Prinzen oder geheime Goldminen in Westafrika. Stattdessen gibt es die digitale Version des Holzhammers.
Unsere E-Mail-Adresse war also „erfolgreich“ – bei was auch immer – und deshalb schickt uns ein Fremder mal eben ein paar Millionen. Dass ein echter dreifacher Multimillionär seine Wohltätigkeitsimperien über eine kostenlose Gmail-Adresse (tsouami888@gmail.com) steuert, klingt natürlich absolut plausibel. Wer braucht schon Stiftungen oder Notare, wenn man ein Google-Konto hat?
Hier ist das gute Stück in voller Pracht:
Hallo,
ich bin Tayeb Souami. Sie haben eine Spende in Höhe von 2.500.000,00 € erhalten. Ich habe am 19. Mai 2018 im Powerball-Lotto 315,3 Millionen US-Dollar gewonnen und spende einen Teil des Geldes an fünf glückliche Gewinner und zehn Wohltätigkeitsorganisationen. Ihre E-Mail war erfolgreich.
Bitte kontaktieren Sie mich dringend unter meiner E-Mail-Adresse: tsouami888@gmail.com, um Ihren Gewinn geltend zu machen.
Herr Tayeb Souami
Der echte Tayeb Souami
Das Perfide an dieser Mail ist, dass die Kernstory tatsächlich stimmt. Die Betrüger bedienen sich hier einer echten Identität, um bei einer schnellen Google-Suche des Opfers Seriosität vorzugaukeln.
Den echten Tayeb Souami gibt es wirklich und er hat im Mai 2018 in den USA tatsächlich den Powerball-Jackpot geknackt. Die Geschichte dahinter ist sogar ziemlich kurios: Souami ging damals in den Supermarkt, um eine Flasche Orangensaft für 5 Dollar zu kaufen. Seine Frau fand den Saft jedoch zu teuer und bat ihn, ihn umzutauschen. Von den gutgeschriebenen 5 Dollar kaufte er zwei Lottoscheine – und einer davon brachte ihm den Mega-Gewinn ein.
Scammer lieben solche herzerwärmenden Geschichten, die durch die Weltpresse gingen. Sie nutzen die Namen realer Gewinner, weil sie wissen, dass misstrauische Empfänger nach dem Namen suchen werden. Findet das Opfer dann echte Zeitungsartikel über den Gewinn, schwindet die Skepsis.
Was in der Realität natürlich nie passiert: Dass ein Lottogewinner wahllos Spam-Mails an deutsche E-Mail-Adressen verschickt, um Millionen zu verschenken. Wer hier antwortet, landet direkt in der Vorschusskosten-Falle. Plötzlich müssen dann „Gebühren“, „Steuern“ oder „Notarkosten“ per Krypto, Steam-Gutschein oder Auslandsüberweisung bezahlt werden, um das Geld freizugeben. Gesehen hat diese Millionen natürlich noch nie jemand.
Deshalb gilt wie immer: Nicht antworten, nicht ärgern, direkt ab in den Spam-Ordner damit.
Der Selbstversuch: Hugo aus Wanne-Eickel schlägt zurück
Da wir solche Mails natürlich nicht einfach unkommentiert im Spam-Ordner verrotten lassen können, haben wir den Spieß umgedreht. Für das folgende Experiment schlüpfen wir in die Rolle von Hugo aus Wanne-Eickel – seines Zeichens leidenschaftlicher Autofan, stolzes Mitglied im lokalen Dackelverein und gesegnet mit einer gehörigen Portion liebenswerter Naivität. Hugo hat jedenfalls schon große Pläne für die Millionen:
Hallo Herr Souami,
Mensch, das ist ja ein Ding! Da saß ich gerade beim Clubabend vom Dackelverein e.V. Wanne-Eickel (ich bin da 2. Kassenwart) und trinke mein Bierchen, da ploppt Ihre Mail auf. 2,5 Millionen Euro? Das trifft sich absolut super!
Mein 3er BMW (E46, top gepflegt, Mitglied im BMW-Club Ruhrpott!) braucht nämlich dringend neue Alufelgen und eine neue Auspuffanlage, das scheppert beim Anfahren schon ganz schön. Und die Dackelhütte vom Verein müsste auch mal neu gedeckt werden. Da kommt Ihre Spende wie gerufen. Dat ist ja wie Weihnachten und Ostern zusammen!
Wie machen wir dat jetzt mit der Kohle? Bringen Sie das bar vorbei oder soll ich Ihnen meine Kontonummer schicken? Sagen Sie einfach Bescheid, was Sie brauchen, damit der Gewinn schnell auf Achse ist.
Glückauf und waidmannsheil,
Ihr Hugo aus Wanne-Eickel
Hugo packt aus: Die Daten sind raus!
Man muss dem Scammer ja lassen, dass er sich rührend um Hugos Seelenheil sorgt. Bloß kein Misstrauen erregen! Dass er stattdessen per Text-Formular nach dem Beruf, dem Familienstand und der exakten Wohnadresse fragt, ist für unseren Wanne-Eickeler Vorzeige-Kassenwart natürlich völlig logisch – irgendeinen Verwendungsnachweis braucht die Buchhaltung in New Jersey schließlich auch.
Hugo war von den beigefügten YouTube-Videos und der noblen Absicht, die Armut im Ruhrgebiet zu bekämpfen, so gerührt, dass er beim Ausfüllen gleich noch ein paar wichtige Details zu seinem fahrbaren Untersatz und seiner Elfriede untergebracht hat:
Hallo,
mein Name ist Tayeb Souami, ich bin Buchhalter und stamme aus Little Ferry, New Jersey, USA. Ich habe den Jackpot von 315,3 Millionen US-Dollar in der US-amerikanischen Powerball™-Lotterie geknackt. Ihre E-Mail-Adresse wurde zufällig aus einer Vielzahl von E-Mail-Adressen weltweit ausgewählt, und Sie erhalten 2.500.000,00 €. Um meinen Gewinn zu bestätigen, besuchen Sie bitte:
https://abcnews.go.com/US/lucky-jersey-man-wins-3153-million-powerball-jackpot/story?id=55748114
https://twitter.com/NJLottery/status/1005181676937531392
https://www.youtube.com/watch?v=4YtG6HFQYmY
Auch Sie haben großes Glück und erhalten 2.500.000,00 €.Um die Auszahlung der Ihnen exklusiv zugesandten Spende (2.500.000,00 €) zu ermöglichen, senden Sie mir bitte die folgenden Informationen (ich benötige diese kurzen Angaben lediglich, um zu wissen, wem wir die Spende zukommen lassen. Ich möchte Sie nicht nach Ihrem Ausweis fragen, um den Eindruck zu vermeiden, dass ich Ihre Identität stehlen möchte).
BENÖTIGTE INFORMATIONEN:
Name des/der Begünstigten:
Telefonnummer:
Wohnadresse:
Bundesland/Region:
Land:
Geburtsdatum:
Geschlecht:
Familienstand:
Beruf/Tätigkeit:Ich hoffe, Sie können die Spende in Ihrem Bundesland/Ihrer Region sinnvoll einsetzen. Wir spenden, um die Armut in Ihrer Gegend zu verringern und den Lebensstandard möglichst vieler Menschen zu verbessern. Dies ist der einzige Zweck dieser Spende an Sie. Bevor ich Ihnen Informationen zur Auszahlung des Geldes gebe, möchten wir Ihre Zusicherung, dass Sie unsere Anweisungen befolgen und unserer Organisation helfen, Ihren Traum zu verwirklichen. Sollten Sie Bedenken haben, mit dem Geld umzugehen, teilen Sie mir dies bitte umgehend mit, damit ich es dem nächsten Empfänger zukommen lassen kann.
Bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Ich freue mich, bald von Ihnen zu hören. Herzliche Grüße.
Hugo schickt ein paar Fake-Daten und dann schauen wir mal was passiert"
Neues aus dem Posteingang: Spenden-Segen aus dem Lehrbuch 📖💸
Wer braucht schon Lotto, wenn man Spam-Mails hat? Mein angebliche Spender hat mich an die „USA Charity“ weitergeleitet. Die Scammer ziehen hier die Phase 2 des Vorschussbetrugs-Lehrbuchs so schmerzhaft klassisch durch, dass es fast schon wehtut:
- Die magische Nummer: Ich soll die Referenznummer
LLT180074angeben. Klingt wichtig, ist aber reines Blendwerk für die Optik. - Die High-Tech-Infrastruktur: Diese “USA Charity” verwaltet angeblich Millionen, nutzt dafür aber eine kostenlose Gmail-Adresse (
michaelbueno2009@gmail.com). Da spart man eben an der IT-Infrastruktur, um mehr Gutes zu tun! - Das Tränendrüsen-Finale: Zum Abschied wird noch schnell an das Gute im Menschen appelliert, damit die Welt ein besserer Ort wird. Hach.
Hallo,
vielen Dank für Ihre Informationen. Ich weiß nun, an wen ich meine Spende senden werde.
Ich leite Sie nun an USA Charity weiter. USA Charity wird die Spende über ihren professionellen Spendenverwaltungsdienst an Sie überweisen. Bitte kontaktieren Sie USA Charity mit der Referenznummer LLT180074. Achten Sie darauf, die Referenznummer korrekt zu notieren, damit USA Charity weiß, dass ich Sie empfohlen habe.
Sie erreichen USA Charity unter der unten stehenden E-Mail-Adresse. Dort wird man Ihnen bei der Überweisung behilflich sein.
E-Mail: michaelbueno2009@gmail.com
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und bitte Sie, ebenfalls Bedürftigen zu helfen, damit diese Welt für uns alle ein besserer Ort wird.
Herzliche Grüße
Der nächste Schritt im Drehbuch (Spoiler-Alarm): Ich schreibe Gmail-Michael an, er gratuliert mir und fordert kurz darauf ein paar Hundert Euro Vorschuss für „Notargebühren“ oder „Zertifikate“ via Krypto oder Gutscheinkarten.
Ich bleibe für euch dran – mal sehen, wie professionell Michael wirklich bettelt! 😉 Wir schreiben eine kurze E-Mail:
Hallo Michael,
ich wurde von meinem Spender an Sie verwiesen. Die Referenznummer lautet LLT180074.
Wie genau läuft die Überweisung der Spende jetzt ab? Bitte senden Sie mir die Details.
Runde 3: Auftritt Michael Bueno und der plötzliche Sinneswandel
Es kam, wie es kommen musste. Kaum hat man den kleinen Finger gereicht, wird die ganze Hand (und das Bankkonto) gefordert. Plötzlich schreibt uns nicht mehr der Lottogewinner selbst, sondern ein vermeintlicher Kundenbetreuer namens “Michael Bueno”.
Erinnern wir uns kurz an die letzte Mail: “Ich möchte Sie nicht nach Ihrem Ausweis fragen…” – tja, das galt wohl nur für Tayeb, nicht für Micha! Der will jetzt nämlich neben der kompletten Bankverbindung inklusive SWIFT und IBAN doch bitteschön eine Kopie des Personalausweises. Und weil man im Hause der Betrüger gern gründlich arbeitet, fragen sie auch gleich nach dem “nächsten Angehörigen”. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Hugo bleibt natürlich tiefenentspannt und antwortet im gewohnt bürokratischen Dackel-Modus:
Runde 4: Auftritt Michael Bueno und der plötzliche Sinneswandel
Es kam, wie es kommen musste. Kaum hat man den kleinen Finger gereicht, wird die ganze Hand (und das Bankkonto) gefordert. Plötzlich schreibt uns nicht mehr der Lottogewinner selbst, sondern ein vermeintlicher Kundenbetreuer namens “Michael Bueno”.
Erinnern wir uns kurz an die letzte Mail: “Ich möchte Sie nicht nach Ihrem Ausweis fragen…” – tja, das galt wohl nur für Tayeb, nicht für Micha! Der will jetzt nämlich neben der kompletten Bankverbindung inklusive SWIFT und IBAN doch bitteschön eine Kopie des Personalausweises. Und weil man im Hause der Betrüger gern gründlich arbeitet, fragen sie auch gleich nach dem “nächsten Angehörigen”. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
ich habe Ihre Referenznummer bestätigt. Es handelt sich um eine Spende von Tayeb Souami an Sie. Der Spendenbetrag beträgt 2.500.000,00 €.
Bitte senden Sie uns Ihre Bankverbindung und fügen Sie eine Kopie Ihres Personalausweises bei, damit wir die Überweisung umgehend veranlassen können.
Bankname:
Kontoinhaber:
Kontonummer:
SWIFT-Code (BIC):
Telefonnummer/WhatsApp:
Nächster Angehöriger:
Nationalität:
Bankadresse:
IBAN (optional):Wir freuen uns auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen, Michael Bueno, Kundenbetreuer/Berater
Hugo bleibt entspannt, Fake-Ausweis und Fake-Daten gehen raus!
Warum wollen die eigentlich IMMER MEHR Daten?
Die Scammer wollen noch mehr Daten:
Hallo Hugo,
ich habe Ihre Informationen erhalten und die Bank wird Ihre Überweisung in Kürze bearbeiten. Bitte senden Sie uns umgehend diese drei weiteren Angaben, damit wir sie in unsere Datenbank aufnehmen können:
Telefon:
Beruf:
Beziehung:Wir freuen uns auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Bueno,
Wer sich wundert, warum Kundenbetreuer “Michael Bueno” trotz bereits übermittelter Daten noch einmal nachbohrt, blickt tief in die Trickkiste des Social Engineerings. Hier geht es nicht um bürokratische Gründlichkeit, sondern um zwei ganz handfeste psychologische und technische Taktiken:
- Die “Salami-Taktik” (Commitment & Consistency): Betrüger fordern selten alles auf einmal. Sie fangen harmlos an und steigern sich Stück für Stück. Je mehr Schritte das Opfer bereits gemacht und je mehr Daten es preisgegeben hat, desto höher ist die psychologische Hürde, das Projekt abzubrechen (“Jetzt habe ich schon so viel ausgefüllt, jetzt ziehe ich es auch durch”).
- Daten-Validierung: Oft nutzen die Scammer diese Nachfragen als Kontrollmechanismus. Sie wollen sehen, ob das Opfer bei den erfundenen Geschichten bleibt oder sich in Widersprüche verstrickt. Für die Betrüger ist das der Filter, um “echte” Opfer von lästigen Scambaitern zu trennen.
Hugo lässt sich davon aber natürlich nicht aus der Ruhe bringen. Er liefert brav die gewünschten Informationen – garniert mit einer Extraportion Wanne-Eickeler Charme. Beziehungsstatus: es ist kompliziert.
Das Finale: Die Kostenfalle schnappt zu (oder versucht es zumindest)
Da ist er, der Moment, auf den jeder Scambaiter wartet: Die Gebührenforderung. Plötzlich ist die Großzügigkeit von Tayeb Souami an Bedingungen geknüpft. “Michael Bueno” (oder wer auch immer das automatisierte Skript bedient, das uns jetzt nur noch stumpf mit “Hallo Kunde” anspricht) stellt uns vor die Wahl:
- Option 1: Eine direkte Banküberweisung von einem ominösen “Santander Bank Fund-Konto”. Kostet schlanke 750 EUR für den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Versicherung.
- Option 2: Eine exklusive “ATM Mastercard” inklusive Online-Konto für satte 1.100 EUR.
Hallo Kunde,
Ihr Konto wurde erfolgreich eröffnet und Ihre Spende ist eingegangen. Wir möchten Ihnen nun die verfügbaren Überweisungsmöglichkeiten erläutern. Bitte wählen Sie die für Sie passende Option, damit wir die Überweisung schnellstmöglich abschließen können.
ÜBERWEISUNGSOPTIONEN
Banküberweisung: Bei dieser Option wird das Geld vom Santander Bank Fund-Konto auf Ihr Bankkonto in Ihrem Land überwiesen. Hierfür fallen Gebühren in Höhe von 750 EUR (siebenhundertfünfzig Euro) für Bankgebühren und Versicherungs-/IWF-Kosten an.
Santander Bank ATM Mastercard: Bei dieser Option müssen Sie lediglich ein Online-Konto bei uns eröffnen. Wir stellen Ihnen dann die Zugangsdaten zur Verfügung, mit denen Sie Überweisungen von Ihrem Bankkonto auf ein beliebiges anderes Konto vornehmen können. Zusätzlich erhalten Sie eine Debit-Mastercard (ATM-Mastercard), mit der Sie an Geldautomaten und von Ihrem Santander Bankkonto Bargeld abheben können. Die Bearbeitung, der Versand und die Versicherung der ATM-Mastercard kosten Sie lediglich 1100 EUR (eintausendeinhundert Euro).
Bitte prüfen Sie die oben genannte Option und teilen Sie uns Ihre Präferenz mit, damit wir die Überweisung Ihrer 2.500.000,00 EUR (zwei Millionen fünfhunderttausend Euro) veranlassen können.
HINWEIS: Unabhängig von Ihrer Wahl müssen Sie die Zahlung zuerst leisten. Nach erfolgter Zahlung und Bestätigung der Zahlung erhalten Sie Ihre 2.500.000,00 EUR umgehend.
Und weil Betrüger nun mal Betrüger sind, kommt der alles entscheidende Hinweis im Kleingedruckten: “Sie müssen die Zahlung zuerst leisten.” Vom Gewinn abziehen? Ach woher, das geht “aus rechtlichen Gründen” natürlich überhaupt nicht.
Hugo, der als 2. Kassenwart jeden Cent dreimal umdreht, wittert hier sofort ein bürokratisches Meisterwerk und schlägt den Scammer mit den eigenen Waffen: Der deutschen Vereins-Bürokratie!
Hugo kontert mit der deutschen Vereins-Bürokratie!
Wer glaubt, man könne einen gelernten Kfz-Mechaniker und amtierenden 2. Kassenwart mit ein paar plumpen Kontonummern und IWF-Gebühren einschüchtern, unterschätzt die Macht des deutschen Steuerrechts. Hugo zieht den einzig wahren Endgegner für internationale Scammer aus der Tasche: Die ordnungsgemäße Buchhaltung.
Anstatt in Panik zu geraten oder die Kreditkarte zu zücken, schaltet Hugo sofort in den Beamten-Modus. Denn eines ist mal klar: Das Finanzamt Herne versteht bei unvollständigen Belegen überhaupt keinen Spaß. Hier ist Hugos absolut hieb- und stichfeste Antwort an die „Santander-Zentrale“:
Hallo Herr Bueno,
Mensch, “Hallo Kunde”, das klingt ja richtig offiziell! Da fühle ich mich ja fast wie ein Großinvestor an der Frankfurter Börse.
Ich habe mir die Optionen mal ganz genau angeschaut und beim Clubabend mit dem Eberhard (unserem 1. Vorsitzenden) besprochen. Wir nehmen auf jeden Fall Option 1 (die normale Banküberweisung für 750 Euro). Die Mastercard für 1100 Euro ist mir zu teuer, und am Ende verliere ich die Karte noch im Baumarkt, so wie meinen Ausweis. Das gibt nur Ärger mit Elfriede.
Aber jetzt mal Butter bei die Fische, Herr Bueno: Als 2. Kassenwart vom Dackelverein e.V. Wanne-Eickel kann ich hier nicht einfach 750 Euro aus der Vereinskasse an ein “Fund-Konto” überweisen, ohne dass mir das Finanzamt aufs Dach steigt! Bei uns im Ruhrpott gilt: Keine Buchung ohne Beleg! Wenn ich das einfach so überweise, kriege ich die Kasse am Jahresende vom Kassenprüfer um die Ohren gehauen.
Damit ich die 750 Euro sofort anweisen kann, brauche ich von Ihnen:
- Eine ordentliche Rechnung mit Stempel auf den Dackelverein e.V. Wanne-Eickel ausgestellt.
- Den genauen Verwendungszweck (schreiben Sie bitte “Gebühren für Dackel-Spende” drauf, das versteht das Finanzamt Herne besser).
- Ihre genaue Bankverbindung für die 750 Euro. Schicken Sie mir am besten ein Foto von der Zahlungskarte oder den IBAN-Wisch.
Sobald der Eberhard und ich die Rechnung abgezeichnet haben, geht das Geld sofort raus. Die 2,5 Millionen können Sie ja schon mal warmstellen!
Glückauf und Wuff,
Ihr Hugo
“Hallo Bruder” – Wenn die Millionen-Bank privat per WhatsApp drängelt
Jetzt wird es richtig wild! Statt einer offiziellen Rechnung der Santander Bank schickt uns “Michael Bueno” eine deutsche Bankverbindung für die 750 Euro Überweisungsgebühr. Die Multi-Millionen-Spende aus den USA soll also über ein Girokonto von einem gewissen Dieter Kothe bei der Landessparkasse zu Oldenburg abgewickelt werden. Völlig seriös, wer kennt sie nicht, die internationalen IWF-Treuhandkonten bei der Sparkasse Oldenburg!
Bezüglich Ihrer E-Mail erhalten Sie umgehend die folgenden Bankverbindungsdaten. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um die Überweisungsgebühr handelt. Alle Informationen werden dokumentiert und Ihnen zugesandt, damit Ihr Verein über die Transaktion informiert ist. Die Überweisung erfolgt unmittelbar nach Zahlungseingang. Auch die Überweisung Ihrer Spende wird Ihnen umgehend zugesandt. Das Dokument enthält Stempel und alle wichtigen Informationen zu dieser Spende.
Die Bankverbindung lautet wie folgt:
Name :Dieter K. Iban…DE51 2805 0100 0001 0913 54
BIC…SLZODE22XXXLandessparkasse zu Oldenburg
Da Hugo scheinbar nicht schnell genug zur Sparkasse gerannt ist, hat der hochoffizielle Kundenbetreuer auch direkt den Kanal gewechselt. Wie in grafik.png zu sehen ist, ging es auf WhatsApp erst förmlich los (“Hier ist Michael Bueno…”), bevor nach ein paar Tagen Pause jegliche Höflichkeitsmaske fiel: “Hallo Bruder, wir haben nichts von dir gehört. Hoffe, es geht dir gut?”

Vom US-Millionär zum WhatsApp-Bruder in unter 48 Stunden – ein absoluter Traum! Hugo bleibt aber stur: Ohne stichhaltigen Beweis von Dieter Kothe gibt es keinen Cent aus der Dackelkasse.
Wir haken nach!
Wir lassen uns davon natürlich nicht aus der Ruhe bringen und haben per Mail direkt nachgehakt: Ohne eine offizielle Vollmacht und Bestätigung des Kontoinhabers fließt aus Hugos Dackelkasse kein einziger Cent!
Hallo Herr Bueno,
Mensch, Klasse! Endlich haben wir die Daten. Aber sagen Sie mal, wer ist denn der Herr Dieter Kothe von der Landessparkasse zu Oldenburg? Ist das Ihr Chefjurist in Deutschland oder auch ein Mitglied im Dackelverein?
Unser 1. Vorsitzender, der Eberhard, hat sich die IBAN eben angeguckt und direkt die Stirn gerunzelt. Er meint, wenn wir 750 Euro Vereinsvermögen an einen Herrn Kothe überweisen, braucht die Sparkasse Wanne-Eickel irgendeine Vollmacht oder eine Bestätigung von diesem Herrn Kothe, dass das Geld auch wirklich für die 2,5 Millionen Euro Spende gedacht ist. Nicht, dass der Herr Kothe sich von unseren 750 Euro einfach einen schönen Urlaub macht!
Können Sie mir kurz eine Bestätigung oder ein Schreiben von Herrn Kothe schicken, wo drinsteht, dass er das Geld für Tayeb Souami entgegennimmt? Gerne mit Stempel! Sobald ich das habe, fahre ich sofort zur Filiale und werfe den Überweisungsträger ein!
Glückauf, Hugo
Wie kommen die Betrüger an ein deutsches Bankkonto?
Man könnte sich fragen: Wie passt eine angebliche Millionenspende aus den USA mit einer stinknormalen deutschen Sparkassen-IBAN zusammen? Dahinter steckt eine der gefährlichsten Methoden des Online-Betrugs: Finanzagenten (Geldwäsche-Mules).
Die Betrüger nutzen dieses Konto keineswegs selbst, sondern greifen auf zwei gängige Tricks zurück:
- Ahnungslose Geldwäsche-Opfer: Oft werden Menschen über gefälschte Jobangebote (z. B. als „Produkttester“ oder „Finanzmanager für Abrechnungen“) angeworben. Sie eröffnen ein Konto auf ihren eigenen Namen und leiten eingehendes Geld ahnungslos per Kryptowährung oder Western Union ins Ausland weiter.
- Identitätsdiebstahl: Manchmal wurden die Konten auch mit zuvor gestohlenen Ausweisdokumenten anderer Scam-Opfer eröffnet (genau deshalb fragen Betrüger am Anfang so oft nach Ausweiskopien!).
Für die Scammer hat das zwei Vorteile: Eine deutsche IBAN wirkt auf deutsche Opfer erst einmal vertrauenerweckend, und das Risiko trägt am Ende der ahnungslose Kontoinhaber, bei dem später die Polizei vor der Tür steht.
Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten:
Hallo Herr Hugo,
Bezüglich Ihrer E-Mail möchten wir Sie darüber informieren, dass die Banküberweisung der Grund für die Verzögerung bei der Auszahlung Ihrer Spende ist. Keine Sorge, Ihr Dokument wird bearbeitet und Ihnen zugesandt. Das ist kein Scherz, wir meinen es ernst. Lassen Sie sich Ihre Chancen nicht durch Dritte (den Vorsitzenden) verbauen. Sobald Sie Ihre Spende erhalten haben, können Sie den Kredit, den Sie von Ihrem Verein aufgenommen haben, zurückzahlen. Bitte bedenken Sie dies sorgfältig, Herr Hugo.
Die Bank hat die Überweisungsgebühr autorisiert. Die Bankleitung hat Sie schriftlich angewiesen, die Zahlung an den Vertreter in Deutschland zu leisten, damit diese schnellstmöglich bearbeitet werden kann.
Wir freuen uns auf Ihre Antwort.
Hugo verteidigt die Ruhrpott-Ehre (und schlägt einen Deal vor)
Hier hört der Spaß für Hugo endgültig auf! Man kann ja viel mit unserem treuen Kassenwart machen – aber den Eberhard zu beleidigen und Hugo zu einer Straftat anzustiften, geht entschieden zu weit. Im Ruhrgebiet hält man schließlich zusammen.
Hallo Herr Bueno,
Jetzt mal ganz sachte mit den wilden Pferden! Also eins muss ich Ihnen sagen: Den Eberhard als “Dritten” zu bezeichnen, das verbitte ich mir aber ganz energisch! Der Mann hat mich damals durch meine Scheidung geboxt und leiht mir jeden Samstag seinen Rasenmäher. Das ist ein feiner Kerl, auch wenn er beim Kassensturz manchmal guckt wie ein Luchs.
Und von wegen “Kredit aus der Vereinskasse aufnehmen” – Herr Bueno, wissen Sie, was Sie da von mir verlangen?! Wenn ich da einfach so 750 Euro ohne Quittung rausnehme und die Elfriede oder der Kassenprüfer das spitzkriegen, dann ist hier aber Polen offen! Dann kann ich meine Dackel-Karriere an den Nagel hängen und schlafe die nächsten vier Wochen in der Werkstatt auf der Hebebühne!
Das ist mir zu heiß, da kriege ich direkt Magenflimmern. Ich habe mir jetzt folgendes überlegt, damit wir das Ding sauber über die Bühne kriegen:
Ich habe hier noch ein altes Sparbuch von meiner Konfirmation gefunden, da sind noch genau 450 Euro drauf. Mehr habe ich bar nicht flüssig, ohne dass der Eberhard das sieht. Können wir das so machen: Ich überweise dem Herrn Kothe jetzt die 450 Euro, und die restlichen 300 Euro ziehen Sie dann einfach direkt von den 2.500.000,00 Euro ab, wenn die auf Achse sind? Das merkt bei den vielen Nullen doch eh keiner!
Wenn das für die Bankleitung okay ist, schicken Sie mir kurz ein “Daumen hoch” per WhatsApp oder Mail, dann flitze ich sofort los zur Sparkasse!
Anstatt klein beizugeben, schaltet Hugo in den Angriffsmodus. Er verteidigt die Ehre seines Vereinsvorsitzenden und serviert den Scammern gleichzeitig den absoluten Albtraum eines jeden Vorschussbetrügers: Ein „Gegenangebot“ auf Ratenbasis. Da er nicht an die Vereinskasse rangeht, kratzt er sein privates Erspartes zusammen – natürlich nicht ohne den obligatorischen Vorschlag, den Rest einfach vom Gewinn abzuziehen. Schauen wir mal, wie die „Bankleitung“ in New Jersey auf dieses unmoralische Angebot reagiert:
Der Rabatt des Grauens: Die Santander Bank geht auf 500 Euro runter!
Dass internationale Großbanken und der Internationale Währungsfonds bei ihren Bearbeitungsgebühren feilschen wie auf einem Basar, dürfte ein Novum in der Finanzgeschichte sein!
Kaum hat Hugo erklärt, dass bei 450 Euro Schmerzgrenze Schluss ist, rudert “Michael Bueno” gewaltig zurück. Plötzlich sind die unumstößlichen IWF-Gebühren gar nicht mehr so unumstößlich: Hugo soll einfach 500 Euro überweisen, und die restlichen 250 Euro werden freundlicherweise verrechnet.
Hallo Herr Hugo,
wir haben Ihre E-Mail erhalten und möchten Ihnen mitteilen, dass Sie eine großartige Idee hatten. Wir können uns jedoch nur darauf einigen, dass Sie zunächst 500 Euro bezahlen. Die restlichen 250 Euro werden dann verrechnet. Wenn Sie damit einverstanden sind, geben Sie mir bitte so bald wie möglich Bescheid.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Bueno,
Diese Wendung entlarvt die Betrüger endgültig. Es gab nie eine Versicherung, nie einen IWF und erst recht keine 2,5 Millionen Euro. Es geht den Betrügern schlichtweg darum, IRGENDEINEN Betrag abzugreifen – egal wie viel.
Hugo geht zum Schein darauf ein und fragt nach der Bankverbindung. 😁
“Echtzeitüberweisung” & Adresse in Mexiko: Das Skript fliegt auseinander!
In der neusten Antwort legt “Michael Bueno” noch eine Schippe Unfug oben drauf. Die 500 Euro sollen jetzt bitte per Echtzeitüberweisung rausgehen. Der Grund ist simpel: Bei normalen Überweisungen besteht die Gefahr, dass die Bank oder das Opfer Lunte riecht und die Überweisung stoppt. Bei Echtzeit ist das Geld binnen Sekunden weg.
Hallo Hugo,
ich habe deine E-Mail erhalten. Unten findest du die Zahlungsinformationen für die 500 Euro. Bitte nutze beim Senden eine Echtzeitüberweisung, damit die Bestätigung schnell erfolgt.
Name der Bank: OLB
Kontonamen: Maria Kothe
Iban: DE86280200501904486600
Land: Germany
Zudem offenbaren sich gleich zwei herrliche Pannen beim Betrüger:
- Das Kontokarussell: Aus “Dieter Kothe” wird nun unvermittelt Maria Kothe bei der OLB. Das nächste Strohmann-Konto wird ins Rennen geschickt.
- Geografie für Fortgeschrittene: Als Standort für die deutsche Bankverbindung gibt der Scammer allen Ernstes eine Adresse in Ciudad Caucel an. Das liegt mitten in Mexiko! Da ist dem Guten beim Kopieren seiner Textbausteine wohl das falsche Skript ausgerutscht.
Der Plot-Twist: Hugo war bei der Bank!
Jetzt wird die Daumenschraube angezogen! Nachdem die Betrüger bereits fleißig feilschen mussten, Strohmann-Konten ausgetauscht haben und versehentlich Adressen in Mexiko verschickt haben, folgt Hugos Meisterstreich.
Hallo, ja ich war gestern bei der bank, die meinten ich solle das nicht überweisen das wäre betrug. was ist jetzt?
Statt die geforderten 447,50 Euro blind per Echtzeitüberweisung abzusenden, präsentiert Hugo den Betrügern die brutalste Realität: Er war am Schalter seiner Sparkasse. Und die nette Bankbeamtin hat das einzig Richtige getan und Klartext gesprochen.
Für die Scammer beginnt jetzt das höchste Niveau des “Damage Control”. Wie redet man einem Opfer ein, dass die eigene Hausbank unrecht hat und der mysteriöse Fremde aus dem Internet die Wahrheit sagt? Wir dürfen gespannt sein, welche kreativen Märchen “Michael Bueno” jetzt auspackt!
“Bei Gott, der mich erschaffen hat!”: Panik in der Scam-Zentrale
Wenn Betrüger spüren, dass die Beute entwicht, lassen sie alle Masken fallen. Gleich zwei Nachrichten schickt uns “Michael Bueno” hintereinander – die Nerven liegen spürbar blank.
Hallo Hugo,
ich habe deine E-Mail erhalten und verstehe dich überhaupt nicht. Wie kann das Betrug sein? Und warum sollte die Bank das behaupten, wenn sie gar nicht weiß, wofür du die Zahlung tätigst? Hugo, ich kann dir versichern, dass alles vorbereitet ist. Du bist es, der deine Spende verzögert. Glaubst du, es gibt jemanden, der seine Überweisungsgebühren nicht vollständig bezahlt hat? Ich habe es für dich getan, nur um sicherzustellen, dass deine Spende ankommt. Und jetzt kommst du hierher und erzählst mir, die Bank hätte dir gesagt, das sei Betrug? Hugo, ich mag ehrliche Menschen.
Wann leistest du die Zahlung, damit ich weiß, was ich der Bank, die für deine Überweisung zuständig ist, mitteilen soll? Oder möchtest du die Überweisung stornieren?
Mit freundlichen Grüßen…
Michael Bueno
Kundenbetreuer/Berater.
Dabei ziehen die Betrüger nochmal alle Register des emotionalen Missbrauchs:
- Gaslighting: “Warum sollte die Bank das behaupten, wenn sie gar nicht weiß, wofür du die Zahlung tätigst?” (Die böse Hausbank hat natürlich keine Ahnung!).
- Schuldgefühle erzeugen: “Du bist es, der deine Spende verzögert… Ich habe es für dich getan!” (Der liebe Micha opfert sich auf und Hugo ist der Undankbare).
- Religiöse Schwüre: “Bei Gott, der mich erschaffen hat, gibt es nichts, wovor du Angst haben müsstest.” (Der Klassiker: Je heiliger geschworen wird, desto unseriöser die Absicht).
Am Ende kommt sogar die ultimative Drohung: “Oder möchtest du die Überweisung stornieren?” (Verlustangst erzeugen). Hugo kontert natürlich im einzig wahren Dackel-Kassenwart-Stil.
Hugo, ich kann dir nur sagen: Vertrau mir, du erhältst deine Spende nach der Zahlung. Das garantiere ich dir hundertprozentig. Ich verstehe deine Ängste, aber bei Gott, der mich erschaffen hat, gibt es nichts, wovor du Angst haben müsstest.
Hugo platzt der Kragen: Das Ultimatum steht!
Genug verhandelt! Hugo hat die Nase voll von mysteriösen Gebühren, wechselnden Strohmann-Konten und schwulstigen Ausreden. Statt sich weiter im Kreis zu drehen, macht unser Kassenwart kurzen Prozess und serviert den Betrügern ein eiskaltes Ultimatum.
Hallo Herr Bueno,
mir reicht es jetzt ehrlich gesagt. Ich war nochmal bei der Sparkasse. Die Bankbeamtin hat mir klipp und klar gesagt, dass das hier Betrug ist und ich keinen einzigen Cent überweisen soll.
Sie hat mir geraten, am Montag mit allen E-Mails, den Kontodaten von Maria Kothe und der mexikanischen Adresse direkt zur Polizei zu gehen.
Wenn Sie mir bis Montagfrüh keine offizielle Bestätigung der Bank und einen Nachweis schicken, wer Maria Kothe ist, lieget der Fall am Montag um 9:00 Uhr beim Polizeipräsidium Herne.
Hugo
Die Ansage ist unmissverständlich: Entweder liegen bis Montag hieb- und stichfeste Beweise auf dem Tisch, oder die gesamten Mailverläufe samt der Kontodaten von “Maria Kothe” wandern direkt zur Polizeidienststelle. Für die Scammer heißt das: Handeln oder Abtauchen. Wir sind gespannt, ob “Michael Bueno” noch einmal den Mut findet zu antworten!
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