💰 10,5 Millionen € von der UNO? Na klar.

Inhalt

Man kennt es: Montagmorgen, Kaffee noch nicht mal leer - und zack, flattert eine E-Mail rein, die einem mal eben 10,5 Millionen Euro verspricht.

Die E-Mail von uncc.eu99@gmail.com

Die Vereinten Nationen schreiben dir - und zwar ganz standesgemäß über Gmail 😄. Erst die EU, jetzt die UNO.

Die Mail bleibt extrem vage: keine persönliche Ansprache, kein Grund für die angebliche Entschädigung, kein Aktenzeichen. Dafür direkt die Aufforderung, sich bei einem „Direktor“ zu melden - natürlich unter derselben Gmail-Adresse.

Typisch für solche Scams: Mit möglichst wenig Inhalt Neugier wecken und dich in den nächsten Schritt ziehen. Spätestens dort wird es dann „konkret“ - meist in Form von Gebühren.

Guten Tag,

wir wurden von der Entschädigungskommission der Vereinten Nationen (UNCC) beauftragt, die Freigabe Ihrer Entschädigungsgelder in Höhe von 10.500.000,00 € zu veranlassen.

Zur weiteren Bearbeitung und zur Einforderung Ihrer Gelder wenden Sie sich bitte direkt an Ihren zuständigen Fondsdirektor:

Direktor:
Herr Hartmut Wenner
E-Mail: uncc.eu99@gmail.com
Organisation: Entschädigungskommission der Vereinten Nationen

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]
Entschädigungskommission der Vereinten Nationen

📨 Hugo hat angebissen

Hugo hat geantwortet - interessiert, aber leicht skeptisch. Genau das lieben Scammer. Jetzt folgt meist der nächste Schritt: angeblich offizielle Dokumente und irgendwann die unvermeidliche „kleine Gebühr“. Ab hier wird’s erst richtig spannend.

Hallo Herr Wenner,

also erstmal danke für die Nachricht, 10,5 Millionen klingt natürlich nicht schlecht 😄

bin aber etwas verwirrt, ich kann mich gar nicht erinnern, irgendwo Anspruch auf Entschädigung zu haben. Ist das vielleicht wegen meinem alten BMW, der hat nämlich schon einiges durchgemacht?

Und noch eine Frage: warum läuft das Ganze über Gmail? Hätte gedacht die UN hat da etwas „offiziellere“ E-Mail-Adressen.

Was müsste ich denn konkret machen, um an das Geld zu kommen?

Gruß
Hugo

🤡 100 % seriös, 150 Millionen und nur 400 $ - was soll da schiefgehen?

Die gute Nachricht: Alles ist 100 % legitim. Die schlechte Nachricht: Er muss das ungefähr zwölfmal betonen, damit man es auch wirklich glaubt.

Unser Lieblings-Anwalt erklärt also:

  • Er ist zu legal, um zu betrügen
  • Alles ist durch „Federal Law“ abgesichert (welches genau? Egal!)
  • Wir bekommen die Hälfte von 150 Millionen Dollar
  • Und das Ganze kostet… läppische 400 $

Ein echtes Schnäppchen.

Besonders schön: Wenn wir nicht mitmachen, sind wir selbst schuld an unserem Unglück, weil so eine Gelegenheit kommt ja bekanntlich ständig im Leben.

Und falls doch irgendwas schiefgeht (was natürlich unmöglich ist), bekommen wir das Geld ganz sicher zurück. Versprochen. Ehrenwort. Anwalt halt.

Kurz gesagt: Je öfter jemand schreibt „kein Scam“, desto sicherer ist es einer 😄

DearBeneficiary

I hope you understand that a man of my profession will not in any way involve or support fraud. Everything that was given to you in my previous email is 100% legitimate. This is 100% legitimate,you have absolutely nothing to worry about the authenticity of this transaction

Any of our conversations are covered by Federal Law. No one has any right to breach these laws without severe penalties. All correspondence has been logged, for possible future litigation,so be rest assured that you will get half of the $150 Million USD if you adhere to the requirement.

I can not be here wasting my time or yours if this is not true,I am too legal for that,you have absolutely nothing to worry about. I am sorry that you fell victim to those illegal people.

I will equally take some step further to allay your fears that you have nothing to fear,obviously scam exist but this is not one of them,take my words,which is my bond and honor.

My reward as her family lawyer is to take over two of her companies that were leased out to her friend,by October 2026, the company will be officially assigned to my name by the court. I don’t need your money for anything and your money can not do anything to a man of my position.

If you know you are not ready to adhere to her request,please indicate it right now so that she can look for someone else immediately. but have it in your innermost mind that you will have yourself to blame for your misfortune because it will be hard for you to get something as legit again in life.

The court requested for a legal binding documentation of The Arbitration Agreement Letter while the bank, before they will agree to approve the $150 Million USD on your name,you have to also apply for The Power of Attorney, so you have absolutely nothing to worry about paying the $400

If anything goes wrong, which I doubt to a great extent, I will refund your money back to you, but I am assuring you that nothing will go wrong.

I look forward to your prompt response.

Best Regards
Attorney Chaplain Upright
Legal Practitioner And Solicitor

💸 Die spannende Frage: Wie soll Hugo zahlen?

Jetzt wird’s interessant: Hugo fragt ganz unschuldig nach der Bezahlung - und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Denn egal wie „seriös“ vorher alles klang, spätestens jetzt kommt die Wahrheit ans Licht. Typische Antworten sind dann:

  • Geschenkkarten (Apple, Steam & Co.)
  • Kryptowährung
  • oder dubiose Zahlungsdienste

Warum? Ganz einfach: 👉 Nicht zurückverfolgbar und nicht rückbuchbar

Eine echte Bank, ein Gericht oder die „UNO“ würden niemals verlangen, dass du Gebühren vorab privat bezahlst - schon gar nicht auf solchen Wegen.

Hallo Herr Upright,

also die 400 $ wären ja grundsätzlich machbar, bei 150 Millionen will ich jetzt auch nicht kleinlich sein 😄

aber wie genau soll ich das denn bezahlen?
Überweisung, PayPal oder eher sowas wie Gutscheinkarten?

Bin da ehrlich gesagt etwas vorsichtig, man hört ja viel heutzutage.

Und noch eine Frage: Wenn das alles über Gericht und Bank läuft, warum muss ich das überhaupt vorstrecken?

Gruß
Hugo

🤡 Die UNO nimmt jetzt auch Bitcoin

Jetzt ist alles klar: Die Vereinten Nationen haben offenbar ihre Zahlungsabwicklung modernisiert. Statt langweiligem Papierkram gibt’s jetzt Bitcoin-Wallets und Privatkonten in Wyoming. Fortschritt muss sein.

Hugo darf also wählen: 👉 Entweder schnell und anonym per Krypto zahlen 👉 Oder klassisch an „Jared Rex“ überweisen - klingt ja auch nach einem typischen UN-Mitarbeiter

Besonders beruhigend: Der Anwalt empfiehlt selbst Bitcoin. Weil es so „einfach und schnell“ ist. Übersetzung: Geld weg, keine Chance auf Rückholung.

Und während im Hintergrund angeblich Gerichte, Banken und Millionenbeträge jonglieren, läuft die entscheidende Transaktion… über eine Wallet-Adresse aus der E-Mail.

Attorney Chaplain Upright
Legal Practitioner and Solicitor
50 United Nations Plaza,
San Francisco, CA 94102, USA
Tel +1 415 599 0028

Achtung, Hugo. Meiner Meinung nach besteht absolut kein Grund zur Sorge hinsichtlich der Echtheit dieser Transaktion. Wäre sie nicht echt, hätte ich Ihnen diese E-Mail nicht geschrieben.

Nur mithilfe des Schiedsvertrags und der Vollmacht können die Bank und das Gericht Sie als rechtmäßigen Eigentümer der 150.000.000,00 USD anerkennen.

Bei dieser Transaktion handelt es sich um eine enorme Summe. Um Vertragsbruch zu vermeiden, muss das rechtliche Verfahren eingehalten werden.

Die Transaktion ist absolut rechtmäßig.

Sie haben zwei Möglichkeiten, 400,00 USD zu zahlen.
1: Zahlung per Bitcoin-Wallet (Krypto)

Die Wallet-Adresse finden Sie unten. Der QR-Code ist dieser E-Mail beigefügt.

bc1qn2sfjpz55a89ajlajzgfq7zznr37zrs20v2hat

2: Banküberweisung.

Name der Bank. US Bank
Begünstigter. Jared RexBankadresse. 748 Main street, Evanston Wyoming 82930 USA
Routingnummer. 307070115
Kontonummer. 147497338375
SWIFT-Code. USBKUS44IMT
Adresse des Begünstigten. 140 Aspen Grove Drive west Evanston Wyoming USA

Wie oben aufgeführt, stehen Ihnen zwei Zahlungsoptionen zur Verfügung. Ich empfehle Ihnen, die 400 $ per Bitcoin-Wallet zu senden. Die Transaktion ist sehr schnell und unkompliziert, und Sie erhalten umgehend Zugriff auf Ihre 150.000.000,00 USD.

Dies ist ein wahr gewordener Traum, der Ihnen ungeahnte Vorteile bringen wird. Sie benötigen dieses Geld aus vielen Gründen. Dieses Angebot ist absolut seriös.

Ich freue mich auf Ihre baldige Antwort.
Best Regards
Attorney Chaplain Upright
Legal Practitioner and Solicitor

🪙 Die Bitcoin-Adresse im Check

Neugierig wie wir sind, schauen wir uns die Wallet natürlich mal genauer an: 👉 https://www.blockchain.com/explorer/addresses/btc/bc1qn2sfjpz55a89ajlajzgfq7zznr37zrs20v2hat

Und siehe da: Die Adresse ist alles andere als „neu“ oder „exklusiv für Hugo“.

  • 497 Transaktionen
  • Über 1,4 BTC empfangen (≈ 93.000 $)
  • Und das Geld ist direkt wieder weitergewandert

Also kein Einzelfall, sondern offenbar ein regelrechter Durchlauferhitzer für Scam-Zahlungen.

Besonders interessant: Aktuell ist das Wallet leer. Überraschung! Das Geld bleibt natürlich nicht liegen, sondern wird sofort weitergeschoben - typisch für solche Maschen.

🕵️‍♂️ Hugo wird misstrauisch

Hugo hat sich die Wallet tatsächlich angeschaut - und plötzlich passt die Geschichte nicht mehr so ganz zusammen.

Denn wenn das Ganze angeblich eine exklusive, streng geheime Millionen-Transaktion ist… warum laufen dann hunderte andere Zahlungen über dieselbe Bitcoin-Adresse?

Das ist ungefähr so, als würde dir jemand sagen:

„Das ist dein persönliches Konto“ …und gleichzeitig stehen da schon 500 andere Leute in der Warteschlange.

Hugo schreibt:

Hallo Herr Upright,

danke für die Infos.

ich hab mir die Bitcoin-Adresse mal angeschaut (man kann das ja öffentlich prüfen). Da sind schon ziemlich viele Transaktionen drauf gewesen 😅

ist das normal, dass da so viele andere Zahlungen laufen? Ich dachte das wäre extra für meine Überweisung eingerichtet worden.

Und noch was: warum soll ich das Geld eigentlich an eine Privatperson in Wyoming überweisen und nicht direkt an die Bank oder das Gericht?

Nicht falsch verstehen, ich will nur sicher gehen bevor ich die 400 $ überweise.

Gruß
Hugo

🤡 Jetzt wird’s juristisch… irgendwie

Der „Anwalt“ legt nach - und es wird nicht besser, sondern deutlich unterhaltsamer.

Die Erklärung zur Bitcoin-Wallet: 👉 Viele Transaktionen sind völlig normal, schließlich nutzen „Behörden“ diese Wallet. Klar. Die UNO teilt sich also offenbar eine Bitcoin-Adresse mit halb Internet.

Auch stark: Hugo ist laut Anwalt noch gar nicht berechtigt, Geld direkt an Gericht oder Bank zu zahlen. Warum? Weil er erst „anerkannt“ werden muss.

Und wie wird man anerkannt? Natürlich ganz offiziell durch… 👉 eine Zahlung von 400 $ an den Anwalt

Erst zahlen, dann existierst du. Logisch.

Achtung, Hugo. Achtung, Hugo. Ihre E-Mail ist zur Kenntnis genommen worden. Ja, die Bitcoin-Wallet mag mehrere Transaktionen durchlaufen haben, aber das macht sie nicht automatisch zu einer betrügerischen Wallet.

Die Behörden können die Bitcoin-Wallet für ihre Transaktionen nutzen, aber das hat keinen Einfluss auf Ihre Transaktion. Entscheidend ist, dass Sie die 150.000.000,00 USD rechtmäßig erhalten. Deshalb zahlen Sie die 400 USD für die Gebühr des Dokuments.

Zweitens: Sie sind nicht berechtigt, Geld direkt an das Gericht oder die Bank zu überweisen. Ich bin Ihr Vertreter und habe das Recht, Sie zu vertreten.

Ich bin vom Gericht und der Bank anerkannt, nicht Sie. Sie werden erst von der Bank und dem Gericht anerkannt, wenn Sie die 400 USD für das Dokument bezahlen. Dann wird Ihr Name auf dem Dokument vermerkt, und erst dann sind Sie offiziell anerkannt.

Zweifellos, da dies absolut rechtmäßig ist. Bitte zahlen Sie so schnell wie möglich, damit die Transaktion zu Ihren Gunsten abgeschlossen werden kann.

💸 Hugo hat bezahlt… (oder etwa doch nicht?)

Hugo wäre nicht Hugo, wenn er nicht irgendwann Nägel mit Köpfen macht. Also: 387 € überwiesen (sauber in Dollar umgerechnet, man ist ja ordentlich).

Empfänger? 👉 Ein gewisser Jared Rex in Wyoming - klingt absolut nach internationaler UN-Abwicklung.

Verwendungszweck? 👉 „Zahlung UNO Spende“ - man will ja auch was Gutes tun 😄

Der Beleg sieht auf den ersten Blick erstaunlich echt aus. Genau das ist der Punkt: Solche Screenshots sind schnell erstellt und perfekt geeignet, um den Spieß umzudrehen.

Jetzt wird’s spannend: 👉 Wie reagieren die Scammer, wenn sie glauben, das Geld ist unterwegs?

Unsere fingierte Zahlung


😏 Strategie dahinter

Mit der „Überweisung“ passiert Folgendes:

  • Die Scammer denken, sie sind kurz vor dem Ziel
  • Sie investieren weiter Zeit
  • Oft kommen jetzt neue Forderungen („Gebühr X fehlt noch…“)

Oder sie behaupten einfach, das Geld sei nicht angekommen. Klassiker.


📩 Hugos Antwort

Hallo Herr Upright,

alles klar, ich habe die 400 $ soeben überwiesen (in Euro umgerechnet, hoffe das passt so).

Empfänger war wie angegeben Jared Rex in Wyoming.
Verwendungszweck habe ich „UNO Spende“ angegeben, damit es eindeutig ist.

Anbei auch der Beleg.

Können Sie bitte prüfen, ob das Geld angekommen ist und wie es jetzt weitergeht?

Freue mich auf die nächsten Schritte, bin schon gespannt 😄

Gruß
Hugo

🤡 Ups… falscher Verwendungszweck!

Es wird immer besser.

Hugo hat „überwiesen“ - aber jetzt kommt das große Problem: 👉 Der Verwendungszweck passt nicht

Statt „Gut“ steht da „UNO Spende“. Und offenbar hängt jetzt die komplette 150-Millionen-Transaktion an genau diesem Detail.

Hallo Hugo, ich habe Ihre E-Mail erhalten, aber leider keinen Zahlungsbeleg über 400,00 $.
Könnten Sie mir den Zahlungsbeleg bitte erneut zusenden?
Zweitens: Die Zahlungsangabe lautet nicht „UN-Spende“.

Ihr Vorgehen war fehlerhaft. Bitte senden Sie die Zahlung erneut und geben Sie als Verwendungszweck „Gut“ an.
Bitte senden Sie mir die Zahlungsbestätigung zur Klärung per E-Mail.

Man stelle sich das mal vor: Internationale Gerichte, Banken, 150 Millionen Dollar… …und alles scheitert daran, dass Hugo im Verwendungszweck das falsche Wort gewählt hat 😄

Noch besser: Der „Anwalt“ fordert einfach, die Zahlung nochmal zu senden.

Klassiker. Wenn das Geld angeblich schon unterwegs ist, aber „nicht passt“, dann braucht man halt… noch mehr Geld.

Besser kann man das Geschäftsmodell kaum zusammenfassen 😄

Egal, wir schicken den falschen Beleg und stellen uns dumm!

Achso, ja hier der Beleg. Was meinen sie mit Verwendungszweck?

🤡 Alles falsch - bitte nochmal zahlen

Hugo hat „bezahlt“, Beleg geschickt - und plötzlich passt wieder gar nichts. Name fehlt, Bank fehlt, Verwendungszweck falsch… ein echtes Bürokratie-Drama auf UN-Niveau.

Aber zum Glück gibt’s die Lösung gleich mitgeliefert: einfach nochmal zahlen. Am besten über Western Union oder RIA - also genau die Methoden, bei denen das Geld zuverlässig im Nirvana verschwindet.

Egal was Hugo macht, es ist falsch. Und die einzige „richtige“ Option ist überraschenderweise immer: nochmal Geld schicken 😄

Hallo Hugo, ich habe einige Fragen, da mir der von Ihnen bereitgestellte Überweisungsbeleg nicht verständlich ist.

Haben Sie das Geld direkt von Ihrem Bankkonto überwiesen?

Haben Sie die Überweisung von Ihrem Handy aus getätigt?

Wurden die 400,00 USD von Ihrem Bankkonto abgebucht?

Der von Ihnen bereitgestellte Überweisungsbeleg reicht als Zahlungsnachweis nicht aus. Könnten Sie mir bitte einen weiteren Beleg zukommen lassen, der die Überweisung der von Ihnen angegebenen 400,00 USD belegt?

Auf dem von Ihnen bereitgestellten Beleg konnte ich weder den Namen Ihrer Bank noch Ihren vollständigen Namen erkennen.

Die 400,00 USD sind nicht für eine UN-Spende bestimmt.

Die von Ihnen als Verwendungszweck angegebene UN-Spende ist falsch. Ich empfehle Ihnen, dies bei Ihrer Bank korrigieren zu lassen und als Verwendungszweck „Familie“ anzugeben. Alternativ können Sie sich die 400,00 USD erstatten lassen und das Geld per RIA oder Western Union auf die Ihnen mitgeteilten Kontodaten überweisen.

Ich freue mich auf Ihre baldige Antwort.

😄 Hugo macht dicht

Jetzt ist Hugo durch. Geld ist „überwiesen“, Beleg geschickt - und trotzdem soll alles nochmal gemacht werden? Nicht mit ihm!

Hallo Herr Upright,

also langsam bin ich etwas verwirrt.

Ich habe die 400 $ überwiesen, das Geld ist von meinem Konto runter. Mehr kann ich da ehrlich gesagt nicht machen.

Können Sie bitte einfach prüfen, ob das Geld angekommen ist?
Ich werde nicht nochmal etwas überweisen.

Wenn etwas mit dem Verwendungszweck nicht passt, dann klären Sie das bitte mit der Bank.

Ich möchte jetzt einfach wissen, wie es weitergeht.

Gruß
Hugo

🧾 Fazit: 150 Millionen – gescheitert an 400 Dollar

Am Ende bleibt eine erstaunliche Erkenntnis: Eine angeblich absolut sichere, juristisch einwandfreie 150-Millionen-Transaktion scheitert… an 400 Dollar und einem falschen Verwendungszweck.

Hugo hat alles „richtig“ gemacht – überwiesen, Beleg geschickt, nachgefragt. Und trotzdem war es nie genug. Immer fehlte noch etwas, immer sollte nochmal gezahlt werden.

Genau das ist der Kern solcher Scams: 👉 Es gibt keinen Punkt, an dem es erledigt ist. 👉 Es gibt nur den nächsten Grund, noch mehr Geld zu fordern.

Oder anders gesagt: Die 150 Millionen waren nie real – aber die 400 Dollar sollten es werden 😄

Kommentare

Kommentare werden geladen…

Kommentar schreiben