Gina Rinehart will mir 2 Millionen Euro schenken – weil… warum eigentlich?

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Ich habe heute Post bekommen. Nicht von der Bank, nicht vom Finanzamt, sondern von Gina Rinehart. Ja, DER Gina – Australiens reichster Minenbesitzerin. Und sie hat beschlossen, 2 Millionen Euro ausgerechnet an mich zu verschenken. Natürlich.

Warum? Keine Ahnung. Vielleicht weil ich so nett bin. Oder weil mein Name zufällig in ihrem kosmischen Spenderadar aufgetaucht ist.

Realistisch? Nope. Reingefallen? Nicht heute, Scam-Gina. 💁‍♂️

Die E-Mail

Hallo
Ich bin Gina Rinehart, eine australische Geschäftsfrau, Investorin und Vorstandsvorsitzende von Hancock Prospecting, einem in Privatbesitz befindlichen Mineralexplorations- und -gewinnungsunternehmen. Ich bin einer der Eigentümer von Hancock Prospecting. Ich habe 25 Prozent meines persönlichen Vermögens für wohltätige Zwecke gespendet. Und ich habe auch versprochen, die restlichen 25% in diesem Jahr 2025 an Individual zu verschenken. Ich habe mich entschlossen, Ihnen 2.000.000,00 Euro zu spenden. Wenn Sie an meiner Spende interessiert sind, kontaktieren Sie mich für weitere Informationen.

Sie können auch mehr über mich über den unten stehenden Link lesen

https://en.wikipedia.org/wiki/Gina_Rinehart

Gina Rinehart – Wikipedia
en.wikipedia.org

Herzliche Grüße,
Frau Gina Rinehart,
Vorstandsvorsitzende von Hancock Prospecting.
E-Mail: ginarinehart9619@gmail.com

Hugo antwortet

Natürlich antworten wir!

Liebe Frau Gina Rinehart,

erstmal Respekt – was Sie da unten in Australien mit dem Bergbau reißen, ist nicht von schlechten Eltern. Ich bin Scholz aus Wanne-Eickel, Ruhrpott-Original und Hobbyinvestor mit Herz.

Ihre Nachricht hat mich wirklich berührt. 2 Millionen Euro – das ist mehr als mein Dackel auf dem Konto hat! 🐶💸 Ich sag mal so: Interesse ist da! Wer wäre ich, da Nein zu sagen?

Was muss ich tun? Konto hab ich (Sparkasse Wanne-Eickel), Schubkarre für die Kohle auch. Wenn’s sein muss, komm ich sogar mit’m Bollerwagen vorbei. 🚛

Ich freu mich auf weitere Infos – und auf eine erfolgreiche deutsch-australische Zusammenarbeit!

Mit schürfenden Grüßen
Hugo
Wanne-Eickel, Bergbau im Herzen 🪓

💌 Gina schreibt – und zwar ganz aus dem Herzen (oder aus dem Spamordner)

Nachdem Hugo höflich auf das erste Millionenangebot geantwortet hat, meldet sich „Gina“ zurück – emotional, spirituell aufgeladen und mit einem Wortschwall, der selbst Pfarrer im Zeltlager neidisch machen würde.

Sie nennt Hugo „Liebe Geliebte“ (romantisch wird’s also auch noch), erzählt von Wälzlagern, Gottes Werk und einer sehr bescheidenen Familie, die aus lauter Bescheidenheit zwei Millionen Euro verschenken möchte. Nur so. Als Zeichen des freien Geistes.

Natürlich will Gina jetzt auch was zurück: Name, Adresse, Religion, Beruf, Einkommen – am besten noch die Schuhgröße und Sternzeichen. 🧙‍♂️

Und weil sie nicht viel Geld hat (aber 2 Millionen verschenkt), bittet sie Hugo, die Chance ernst zu nehmen – denn diese Gelegenheit kommt „nur einmal“.


Fazit: Gefühlig, großzügig, grammatikalisch wild – eine klassische Scammer-Mail mit Heiligenschein. Zum Glück ist Hugo bereit, das Angebot mit Prepaid-Handy und Dackel Uschi anzunehmen. Für Wanne-Eickel. Für die Menschheit. Für den Bollerwagen.

Liebe Geliebte,

Ich weiß es zu schätzen, dass Sie mir schreiben. Machen Sie sich keine Sorgen, warum Sie für diese Spende kontaktiert wurden, ich habe es aus reinem Motiv getan. Ich fühlte mich stark, Ihnen zu schreiben, seit Sie mich kontaktiert haben. Ich bin Gina Rinehart, eine australische Staatsbürgerin, einer der weltweit größten Hersteller von Wälzlagern, ich habe beschlossen, Ihnen 2.000.000,00 Euro zu spenden und das Geld hat mein Leben und das Leben meiner bescheidenen Familie verändert, aber es wird mein Herz nicht verändern, meine Familie ist eine sehr bescheidene Familie und wir werden uns gegenseitig helfen. Ich und meine Familie haben sich nach einem langen Gespräch mit uns entschieden, Gottes Werk zu tun. einige Diener Gottes und Gebetssitzungen, indem sie nur wenige gute Herzensindividuen in der Welt spenden. Ich habe jetzt nicht viel über mich selbst zu sagen, aber ich bin überglücklich, also möchte ich, dass Sie und Ihre Familie glücklich sind, so wie wir heute glücklich sind, also haben wir beschlossen, I
hnen und Ihrer gesamten Familie 2.000.000,00 Euro zu spenden, um den Menschen um Sie herum zu helfen.

Hier seht ihr: https://en.wikipedia.org/wiki/Gina_Rinehart

Ich habe nicht viel Geld, das ich dafür ausgeben kann, also gönne ich mir selbst Taten, die für andere ein Segen sind. Es ist meine Hoffnung, dass wenn Sie dieses Geld erhalten, es für Sie von großem Nutzen sein wird und Sie auch anderen helfen können.

Die Art und Weise, wie Sie mir eine E-Mail geschickt haben: Genau wie andere Kontaktpersonen in Bezug auf die Spende. Wenn Sie wissen, dass Sie bereit sind, das Geld von 2.000.000,00 Euro zu erhalten. Bitte bestätigen Sie die Bereitschaft, indem Sie sich ausführlich vorstellen

Vollständiger Name:
Ihr Land:
Adresse:
Älter:
Besetzung:
Handynummer:
Familienstand:
Monatliches Einkommen.
Ihre Religion:

Was würden Sie mit diesem Geld machen?

Danach werde ich Ihnen einen Brief schicken, um das Geld von der Citizens Financial Bank zu genehmigen. Bitte, mein Freund, das ist mein persönliches Vermögen, es braucht nicht viele formale Verfahren, und da es für Sie, dieser, zu einfach erscheinen mag, ein Geschenk zu erhalten, würde ich Sie bitten, nach dieser Spende wiederzukommen, damit ich andere Bedürftige erreichen kann. Ich mache dies als ein Geschenk des Freigeistes und ich habe das Kontaktieren Sie sich mit jedem, der meinen Beitrag sehen kann. Die Gelegenheit kommt nur einmal.

Ich warte auf Ihre E-Mail, um fortzufahren.

Seid gesegnet.
Frau Gina Rinehart.

🦡 Hugo antwortet – mit Herz, Humor und Dackel Uschi

Nachdem Gina mit Millionen winkt, lässt sich Hugo nicht zweimal bitten. Er meldet sich stilecht aus Wanne-Eickel zurück – mit Prepaid-Handy, Dackeldame Uschi und einer Vision: Schulden beim Kiosk begleichen und die Garage zur Suppenküche umbauen. ✨

Seine Angaben sind vollständig (inkl. Kniffel-Einkommen und Currywurst-Spiritualität), sein Ton charmant-ruhrpöttisch und seine Botschaft klar: „Ich bin bereit. Vollgas. Sparkasse steht parat.“

Liebe Frau Gina Rinehart,

dat is ja der Wahnsinn! Ihre Mail hat mich tief berührt – meine Familie war gerührt wie ein Betonmischer auf Nachtschicht. 🙏

Ich habe mir den Wikipedia-Artikel jetzt drei Mal durchgelesen (zweimal sogar ohne Brille) und muss sagen: Respekt, was Sie da alles erreicht haben. Wälzlager, Gebete und dann auch noch Spenden in Millionenhöhe – Sie sind quasi der Chuck Norris unter den Großspenderinnen.

Hier wie gewünscht meine Angaben:

  • Vollständiger Name: Hugo
  • Land: Deutschland (genauer: Ruhrgebiet, noch genauer: Wanne-Eickel)
  • Adresse: Am Förderschacht 7, 44623 Wanne-Eickel
  • Alter: 47 (gefühlte 32)
  • Beruf: Teilzeit-Rentner, Vollzeit-Lebenskünstler
  • Handynummer: Hab ich, aber nur mit Prepaid – reicht das?
  • Familienstand: In festen Händen (meine Dackeldame „Uschi“)
  • Monatliches Einkommen: Kommt drauf an, ob meine Kniffelrunde wieder Geld einsetzt
  • Religion: Knapp katholisch mit Hang zu Currywurst-Meditation

Was ich mit dem Geld mache?
Erstmal Schulden beim Kiosk begleichen (wegen Rubbellosen), dann wird die alte Garage zur Suppenküche für Bedürftige umgebaut. Und vielleicht gönn ich mir ’nen elektrischen Klappstuhl für die Bingo-Abende.

Ich bin bereit. Vollgas. Schicken Sie rüber die 2 Millionen – meine Sparkasse hat extra Platz gemacht.

Gesegnete Grüße zurück
Ihr
Hugo
Botschafter für ehrliche Wurst und saubere Spenden seit 1977 🐾💸

Was soll da noch schiefgehen? 🤑

💼 Gina wird offiziell – jetzt kommt die Bank ins Spiel

Gina ist zufrieden. Hugo hat rechtzeitig geantwortet, zeigt sich demütig (wie es sich für Empfänger göttlich inspirierter Großspenden gehört), und jetzt geht’s ans Eingemachte: Die Überweisung steht an.

Aber Vorsicht, bitte keine öffentliche Show oder Mediendarstellung! Gina will schließlich nicht, dass noch mehr arme Würstchen aus Wanne-Eickel auf die Idee kommen, sie um Geld zu bitten.

Stattdessen gibt’s jetzt:

  • eine britische Bankadresse,
  • einen Herrn Wang als Ansprechpartner
  • und eine mysteriöse E-Mail: info@cfbonlineplc.com (die übrigens absolut nichts mit einer echten Bank zu tun hat)

Die Millionen sollen laut Gina in weniger als zwei Tagen überwiesen werden – wenn Hugo den Anweisungen folgt. Na dann: Konto bereitmachen, Bingo-Stift spitzen und Dackel Uschi festhalten!

Lieber Hugo

Ich hoffe, es geht dir gut? Es ist gut, dass Sie rechtzeitig geantwortet haben und ich freue mich, dass Sie von diesem Geld profitieren können. Ich hoffe, dass dieses Geld ein Segen für Sie sein wird. Es berührt mein Herz, Menschen weit und breit zu erreichen. Ich dachte, es sei eine andere Art, Gutes zu tun, abgesehen von meinen Verpflichtungen. Ich denke, Sie würden mehr davon profitieren.

Bitte machen Sie keine öffentliche Show oder Mediendarstellung, denn ich möchte nicht von unzähligen Behauptungen geplagt werden. Um eine Einigung zu erzielen, müssen Sie sich jetzt an meine europäische Bank (Citizens Financial Bank) wenden, bei der ich mein persönliches Vermögen investiert und aufbewahrt habe, ich habe die Bank vollständig informiert und sie freut sich auf Ihre E-Mail.

Die Kontaktdaten und die E-Mail-Adresse der Bank finden Sie unten. Sie können sie per E-Mail kontaktieren und sie werden Ihnen helfen, Ihr Geld auf Ihr Bankkonto in Ihrem Land zu überweisen. Ich habe die Citizens Financial Bank bereits benachrichtigt und sie wird darauf warten, von Ihnen zu hören, wie das Geld an Sie überwiesen wird. Die Kontaktdaten der
Bank sind unten angegeben:

Citizens banking Limited.
342 Regents Park Road, London, N3 2LJ, Vereinigtes Königreich. EH11
3TP NR 6883/5/M/93/19.
INTERNATIONALE TRANSFERABTEILUNG.
E-Mail: info@cfbonlineplc.com
Bürozeiten: 8:00 - 19:00 Uhr britischer Zeit.
Ansprechpartner: Herr Daniel Wang

Die Übertragung Ihres Erbes dauert weniger als 2 Tage, wenn Sie den Anweisungen der Bank folgen. Bitte beachten Sie, dass Sie, sobald Sie Ihre Nachlassgelder von der Bank erhalten haben, mich benachrichtigen müssen, damit ich Ihre Nachlassakte schliessen kann.

Ich wünsche dir und deiner Familie die zeitlosen Schätze Gottes, die Wärme des Zuhauses, die Liebe der Familie und die Gesellschaft guter Freunde.

Danke und Gott beschütze dich.

Ich vertraue darauf, dass Sie mir folgen und mich auf dem Laufenden halten.
Grüße
Frau Gina Rinehart.

Die Webseite der Bank

Natürlich schauen uns die Webseite der Bank an. Diese sieht aus, wie eine der vielen Vorlagen, welche wir bereits öfter für Scams gesehen haben.

📤 Hugo schreibt an die Bank – mit Dackel, IBAN und großem Herzen

Hugo kontaktiert die „Citizens Financial Bank“, wie von Gina befohlen. Natürlich höflich, aber mit klarem Auftrag: 2 Millionen Euro, bitte einmal in den Pott. 🏦💸

Er bietet alles an, was man für eine seriöse Transaktion braucht: Name, Adresse – und sogar Dackel Uschi als Sicherheitsbeauftragte. Die Sparkasse ist bereit, das Kniffel-Konto auch. Nur die Sache mit Herrn Wang ist noch etwas diffus… aber Hugo bleibt optimistisch. Schließlich hat er schon kompliziertere Dinge geregelt – zum Beispiel die Grillzange beim Sommerfest von Nachbar Dieter.

Sehr geehrter Herr Wang,
sehr geehrtes Team der Citizens Financial Bank,

mein Name ist Scholz aus Wanne-Eickel, Deutschland. Ich wurde von Frau Gina Rinehart informiert, dass sie mir eine Spende in Höhe von 2.000.000 Euro zukommen lassen möchte (bitte mit allen Nullen, ich hab’s dreimal gezählt).

Sie schrieb mir, dass Sie bereits über alles informiert sind und auf meine Kontaktaufnahme warten.

Ich bin bereit, mein Konto steht bereit, meine Sparkasse hat den roten Teppich ausgerollt – wie geht es nun weiter? Benötigen Sie eine IBAN, einen Ausweis oder ein Foto von meinem Dackel Uschi, der über das Geld wachen wird?

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und die weitere Abwicklung der Überweisung.

Mit den besten Grüßen aus dem Herzen des Ruhrpotts
Hugo
Bürger, Bingo-König & Spendenfreund
Am Förderschacht 7
44623 Wanne-Eickel
Deutschland

Webseite der Bank gesperrt

Natürlich melden wir die Fake-Webseite auch dem Webhoster. Dieser reagiert schnell und sperrt die Webseite und E-Mail. 😁

Thank you for your report.
Listed abusive account(s) has been suspended.

Hostinger Abuse Department

📱 Website weg? Kein Problem – jetzt wird über WhatsApp „überwiesen“: +44 7432 118760

Kaum war die Fake-Bank-Webseite gesperrt (🎉 danke an den Hoster!), melden sich die Scammer zurück – mit einem neuen Plan:

„Die Bank hat Wartung, aber kontaktiere sie doch einfach per WhatsApp!“ 😅

Ja genau. Millionenüberweisung per Messenger. Zwischen Hundefotos und Familiengruppen geht dann mal eben das Spendenvermögen über die Leitung. Seriöser geht’s kaum.

📶 Kein WhatsApp – nur Signal im Kühlschrankbereich

Kaum ist die Fake-Bank offline, wollen die Betrüger Hugo auf WhatsApp locken. Doch der hat andere Probleme: In Wanne-Eickel ist das WLAN ein scheues Reh, und Empfang gibt’s nur auf dem Küchenstuhl neben dem Kühlschrank – und auch da nur mit Signal. 🧊📡

Hallo Frau Rinehart, hallo Herr Wang,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich habe versucht, die Webseite der Bank aufzurufen, aber sie ist leider nicht erreichbar. Stattdessen wurde mir gesagt, ich soll WhatsApp nutzen.
Das ist leider schwierig – ich habe nur Signal, und das auch nur, wenn ich in der Küche auf dem Stuhl neben dem Kühlschrank sitze. 📶🥴

Könnten Sie mir bitte mitteilen, wie lange die Wartung noch dauert? Oder gibt es eine andere Möglichkeit, das Geld zu überweisen – vielleicht per Briefumschlag oder per Brieftaube? Ich bin da flexibel.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und hoffe, dass alles klappt – die Sparkasse ist heiß auf das Geld!

Mit schürfenden Grüßen
Hugo WLAN-Empfänger 2. Klasse
Wanne-Eickel

Hugo fragt freundlich nach, wie lange die “Wartung” der Webseite wohl dauern wird – schließlich wartet seine Sparkasse schon mit scharrenden Hufen auf die 2 Millionen. Alternativen wie Brieftaube oder Bollerwagen wären im Ruhrpott übrigens kein Problem.

💸 2 Millionen gegen 500 Euro – ein echtes Schnäppchen!

Da die Webseite offline ist und damit unser Banker nicht erreichbar, muss Gina selbst ran!

Jetzt kommt der wahre Kern des Ganzen ans Licht: Die großzügige Spende von 2.000.000,00 Euro gibt’s natürlich nicht einfach so – zuerst will die “Bank” 500 Euro Gebühren. Klar. Wie bei Amazon Prime, nur mit schlechterem Support.

Die Begründung? Transfergebühren. Weil es ja unglaublich teuer ist, zwei Millionen digital zu überweisen. Vielleicht muss Herr Wang auch noch zur Sparkasse laufen, oder der Bollerwagen braucht TÜV. 🤷‍♂️

Hugo bleibt gelassen. 500 Euro? Da kann man in Wanne-Eickel besser was anderes mit machen – z. B. fünf Jahre Bingo inklusive Schnittchen.

Egal wir antworten:

Liebe Frau Gina,

ich wollte mich nochmal melden wegen der 500 Euro Transfergebühr. Ganz ehrlich: Gerade ist’s bei mir finanziell etwas eng.

Mein Dackel Waldi war letzte Woche beim Tierarzt – Blähbauch und ’ne verrutschte Bandscheibe. Hat ordentlich gekostet, der kleine Gourmet hatte wohl wieder am Gulasch von Oma genascht. 🐶💨

Und jetzt hat auch noch Tante Humpe Geburtstag – da kann ich nicht ohne was kommen, sonst gibt’s Krach im Familienrat.

Deshalb meine Frage:
Könnte man die 500 Euro nicht einfach direkt von den 2 Millionen abziehen?
Dann wären’s halt nur 1.999.500 – ich will ja kein Fass aufmachen, mir reicht das auch so locker fürs Erste.

Ich hoffe, das ist kein Problem – und wenn doch, muss ich schauen, ob ich noch irgendwo Pfandflaschen finde oder Waldi kurzzeitig als Therapiehund vermiete.

Mit hoffnungsvollen Grüßen
Hugo Tierliebhaber, Geschenkexperte, Sparkassenfreund

🛍️ Jetzt wird’s günstig – Millionen im Sommerschlussverkauf

Die Betrüger zeigen plötzlich Herz – oder eher: Rabattfreude. Hugo muss doch nicht 500 Euro zahlen – jetzt reichen auch 250! Das ist ungefähr so, als würde man bei einer Tupperparty sagen: „Ach komm, nimm den Salatbehälter, den gibt’s heut zum halben Preis – und dafür schenken wir dir noch 2 Millionen Euro.“

Wie großzügig. Wie absurd. Wie durchschaubar.

Hugo überlegt noch, ob er zahlt. Schließlich ist Waldi schon teuer genug und Tante Humpe wartet noch auf ihre Geburtstagssocken.

Danke für Ihre Mail. Der 500 Euro kann nicht von der 2,000.000,00 Euro Spende abgezogen werden. Aber Sie können auch die Hälfte der Gebühr bezahlen, die die Summe von 250 Euro ist.

Also sollte ich Ihnen die Kontodaten für die 250 Euro-Zahlung senden?

💸 Erst das Geld, dann die Gebühren

Hugo ist ein Mann der Ordnung – und der Mathematik. Statt blind 250 Euro in den digitalen Äther zu überweisen, schlägt er eine glasklare Ruhrpott-Lösung vor: „Schickt mir einfach die 2 Millionen, und ich zieh die 250 Euro selbst ab – fertig ist der Lack.“

Liebe Frau Gina,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung – das mit der Reduzierung auf 250 Euro ist natürlich ein faires Angebot. Ich hab da nur eine viel einfachere Idee:

Schicken Sie mir doch einfach direkt die 2.000.000 Euro – ich zieh die 250 Euro dann selbst ab und überweise sie Ihnen sofort zurück.
Dann sparen wir beide Zeit, Gebühren und unnötige Wartezeiten. Ich bin da zuverlässig – meine Sparkasse kennt mich beim Vornamen.

Falls gewünscht, kann ich Ihnen sogar eine Quittung schreiben. Oder einen handschriftlichen Zahlungsbeleg mit Dackelpfote als Unterschrift. 🐾

Ich freue mich auf Ihre Bestätigung und den Zahlungseingang!

Herzliche Grüße
Hugo Vertrauenswürdiger Abzieher von Gebühren seit 1977

🏦 Kontodaten für den guten Zweck – oder so ähnlich

Gina lässt jetzt die Hüllen fallen – also, die finanziellen: IBAN, BIC, Kontoinhaber, alles liegt auf dem Tisch. Das Geld soll an einen Herrn Ozes Oviane gehen – vermutlich ein leidenschaftlicher Millionenumverteiler mit Sitz in Deutschland.

Die angebliche Bank heißt WiVid – was klingt wie eine Mischung aus Online-Videothek und WLAN-Router-Marke.

Lieber Hugo
Danke für Ihre Mail. Im Folgenden finden Sie die Kontodaten für die 250 Euro-Zahlung.

IBAN: DE95202208000028365722
BIC: SXPYDEHHXXX
Name: Ozes Oviane
Land: Deutschland
Bank: WiVid

Bestellen Sie jetzt den 250 Euro und senden Sie mir den Eingang der Zahlung für die Anpassung.

Wir erwarten den Eingang der 250 Euro-Zahlung zur Bestätigung.

Vielen Dank für Ihre bisherige Zusammenarbeit.
Frau Gina

🧾 Hugo zahlt – zumindest sieht’s so aus

Endlich ist es so weit: Hugo hat angeblich die 250 Euro überwiesen. Die Sparkasse hat mitgespielt, Waldi hat nochmal drübergeschaut, und der Beleg wurde feierlich als Beweisstück A verschickt.

Gefälschter Überweisungsbeleg

Der Verwendungszweck? “Spende Gine Rinehart” – damit auch jeder in der Buchhaltung weiß, worum’s geht. Der Empfänger: Ozes Oviane – vermutlich irgendwo zwischen Monaco und McFit als Briefkasten gemeldet. Und das Beste: Die Sparkasse Wanne-Eickel hat wieder geliefert.

Liebe Frau Gina,

ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Überweisung der 250 Euro erfolgreich durchgeführt wurde!
Ich habe das Geld heute Morgen bei meiner Sparkasse eingeworfen – der Automat hat ein bisschen gequietscht, aber am Ende hat er es geschluckt. 💸

Im Anhang finden Sie den Überweisungsbeleg, den ich direkt aus dem Onlinebanking gezogen habe (Waldi hat’s nochmal gegenlesen lassen – er sagt, alles korrekt).

Ich bitte nun um schnelle Weiterleitung der 2.000.000 Euro. Meine Sparkasse hat schon den roten Teppich ausgelegt, und Tante Humpe wartet sehnsüchtig auf den neuen Thermomix.

Mit besten Grüßen
Hugo
Kontoführer mit Herz und Humor

💸 Das Geld kommt nicht an!

Kaum hat Hugo den streng geheimen Überweisungsbeleg geschickt, herrscht plötzlich große Aufregung bei Gina & Co. – das Geld sei nicht angekommen. 😱

Erst kommt eine höfliche Nachfrage:

„Ist der 250 Euro von Ihrem Konto abgebucht?“

Kurz darauf wird’s dramatischer – Capslock-Energie auf Betrügerseite:

„Was ist los!? Warum antworten Sie nicht!? Das Geld kam nicht an!“

Gina wird nervös! Was sie nicht wissen: Hugo hat überwiesen – aber nur im Paint-Format. 🖌️

🍏 Jetzt wird’s lächerlich – Apple-Gutscheine für 2 Millionen Euro

Lange lässt Gina nicht auf sich warten! Die Überweisung hat „nicht geklappt“ (huch?), also schlägt Gina nun Plan B vor: Hugo soll für 250 Euro Apple-Geschenkkarten kaufen – irgendwo, irgendwie, am besten „jush rush“ zum nächsten Laden. 🏃💨

Bitte kaufen Sie eine Apple-Geschenkkarte mit dem 250 Euro, wenn Sie sie per Banküberweisung senden können.
Jush rush zu jedem nahe gelegenen Geschäft in Ihrer Nähe und kaufen Sie eine Apple Geschenkkarte mit dem 250 Euro.

Erwarten Sie das Foto der Karten

Zwei Millionen Euro stehen angeblich bereit, aber die Auszahlung hängt jetzt davon ab, ob Hugo bei Rewe, Tankstelle oder ALDI ein paar bunte Plastik-Kärtchen kauft.

Seriös? Total. Glaubwürdig? Fast schon künstlerisch.

Und natürlich soll er „das Foto der Karten“ schicken – denn alle professionellen Finanztransfers laufen heute über iTunes-Guthaben und Kamerafunktionen.

🕵️‍♂️ Hugo schaltet die Sparkasse ein

Kaum soll Hugo plötzlich Apple-Gutscheine kaufen, wird er stutzig – und meldet sich bei seiner Bank. Also zumindest behauptet er das. 😄 Die fiktive Sparkasse Wanne-Eickel schlägt Alarm: “Spende in Millionenhöhe? Ohne Nachweis? Kommt uns komisch vor!”

Hugo bleibt natürlich höflich – und bittet Gina jetzt um ein offizielles PDF-Dokument, das belegt, dass alles in Ordnung ist. Ob Ausweis, Spendenbescheinigung oder Vereinsflyer – Hauptsache, irgendwas mit Briefkopf.

Liebe Frau Gina,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich wollte Ihnen gerade das Foto vom Beleg nochmal schicken, aber meine Bank hat sich bei mir gemeldet – offenbar wurde die Überweisung vorübergehend gesperrt. 😕

Die Sparkasse sagte, bei so einer hohen Spende (und dem ungewöhnlichen Verwendungszweck) benötigen sie einen offiziellen Nachweis, dass mit der Transaktion alles in Ordnung ist – sonst dürfen sie das Geld nicht freigeben.

Könnten Sie mir bitte ein PDF-Dokument oder ähnliches schicken, das bestätigt, dass Sie tatsächlich diese Spende machen wollen?
Vielleicht irgendwas mit Ihrem Namen, Unterschrift, oder einem Ausweis von der Organisation?
Die Bank möchte einfach sicherstellen, dass kein Betrug vorliegt.

Ich hoffe, das ist kein Problem – ich möchte die Sache ja auch ordentlich abwickeln!

Herzliche Grüße
Hugo
Kooperationsbereit & Sparkassentreu

Die Frage ist: Kann Gina liefern?

😡 Gina ist sauer – Hugo hat das „Geheimnis“ verraten!

Jetzt ist Schluss mit lustig: Gina wird böse. Hugo habe das „Geheimnis“ verraten – an seine Bank! 😱 Ein Unding, wenn man anonym Millionen spenden will, klar.

Sie kündigt an, dass „jetzt keine Informationen mehr offengelegt werden können“ – es sei denn, Hugo tut endlich das einzig Richtige: Apple iTunes Karte. 250 Euro. Foto her. Sofort. (Am besten noch mit Kassenbon und Fanclubmitgliedschaft.)

Von Spende und Philanthropie ist keine Rede mehr – jetzt geht’s ums Prinzip. Gina will Gutscheine, und zwar pronto.

Ist ein Problem, wenn die Transfergebühr noch nicht bezahlt wird. Wir können Ihnen jetzt alle Informationen offenlegen, weil die Transfergebühr noch nicht bezahlt wird.
Ich sagte dir, du sollst dieses Geheimnis behalten, du gehst immer noch weiter und gibst es deiner Bank offen.
Der einzige Weg ist jetzt, das Geld zurückzuziehen, und gehen Sie zu jedem nahe gelegenen Shop in Ihrer Nähe und kaufen Apple iTunes Karte mit dem 250 Euro.
Bitte, Sie müssen das jetzt tun.
Erwarte das Foto der Karten. Frau Gina

🕊️ Gina rudert zurück – Schuld ist jetzt die Bank

Nach ihrem kleinen Wutausbruch hat sich Gina wieder gefangen – und entschuldigt sich:

„Es tut mir leid, Sie falsch zu beschuldigen. Ich war nur sauer auf deine Bank.“

Wie konnte Hugo auch nur so dreist sein, seine Bank benutzen zu wollen – zum Überweisen!? Und das noch nach Aufforderung von Gina! Unfassbar. 😅

Aber jetzt soll alles wieder gut werden. Die Lösung ist wie immer einfach:

👉 „Ziehen Sie den 250 Euro jetzt sanft zurück“ (bitte mit Gefühl) 👉 „eilen Sie in die Nähe von Store oder Shop“ 👉 und kaufen Sie Apple iTunes Karte.

Weil nichts seriöser klingt als ein internationaler Millionen-Transfer über bunte Geschenkkarten aus der Drogerieabteilung.

🎮 Fortnite statt iTunes – Hugo bietet Alternativen

Gina will Apple-Guthaben – Hugo hat Fortnite. Nachdem der Kiosk keine iTunes-Karten mehr hatte, bietet Hugo nun großzügig seinen letzten Fortnite-Gutschein an – eigentlich fürs Neffen-Geburtstagsgeschenk gedacht, aber hey: Für Gina ist ihm nichts zu schade.

Die Frage ist nur: Kann man mit V-Bucks auch internationale Millionenspenden freischalten?

Liebe Frau Gina,

ich war heute nochmal unterwegs, aber leider gab es keine Apple iTunes Karten mehr – die waren alle ausverkauft! 🥴

Aber ich habe noch was anderes gefunden, was vielleicht auch geht:
Ich hab hier noch einen Fortnite-Gutschein im Wert von 200 Euro – war eigentlich als Geburtstagsgeschenk für meinen Neffen gedacht, aber für Sie opfere ich den natürlich gern. 🎮✨

Wäre das auch in Ordnung? Oder geht wirklich nur Apple?

Ich kann Ihnen den Code gleich schicken – muss nur kurz schauen, ob Waldi ihn nicht angenagt hat. 🐶

Viele Grüße aus dem digitalen Dschungel
Hugo
Gutscheinprofi im Auftrag der Menschlichkeit

🤑 Keine Fragen mehr – Gina will den Fortnite-Gutschein

Gina hat fertig verhandelt. Nach Apple-Karten, Banküberweisung und moralischer Entrüstung kommt jetzt der klare Befehl:

„Schicken Sie mir den Gutschein.“

Völlig egal, ob Apple, Fortnite, Baumarkt oder „3 für 2 bei Curry Klaus“ – Hauptsache, ein Code. Man hat fast das Gefühl, sie sitzt irgendwo mit leerem iPhone und hofft auf In-App-Käufe.

Natürlich antworten wir! Haben aber noch Fragen!

Hallo Frau Gina, ich schick Ihnen den Gutschein gern – aber nur zur Sicherheit: Können Sie mir bestätigen, dass man mit einem Fortnite-Gutschein auch Spenden freischalten kann?

Ich hab das bisher nur für Skins, Tänze und bunte Hämmer benutzt. Nicht, dass Sie am Ende aus Versehen ein Leuchtschwert kaufen. 😅

Grüße aus dem Battle Bus Hugo


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