Arisha Schuch Scam: Aus fexpresscargo.com wird asucargo.com
Inhalt
Mission: Geldkoffer – oder wie Arisha Hwee Schuch mich fast zum Millionär machte
Es gibt Scams – und es gibt Premium-Scams. Und ganz ehrlich: Der hier hat fast Hollywood-Format. Hauptrolle: Arisha Hwee Schuch, angeblich tapfere US-Soldatin, derzeit “streng geheim” in Syrien stationiert.
Arisha hat genug vom Kriegsalltag. Was sie will? Raus aus dem Schlamassel. Was sie hat? Einen Koffer voll Geld. Und was sie braucht? Na klar – mich! Oder dich. Oder irgendwen mit einer funktionierenden E-Mail-Adresse und einem Hang zur Leichtgläubigkeit.
Der Plan: Ich soll den Geldkoffer in Empfang nehmen. Einfach so. Kein Haken. Naja, fast. Denn der Koffer fliegt natürlich nicht gratis um die Welt – da gibt’s noch “ein paar kleine Gebühren”. Aber keine Sorge: Es gibt sogar eine eigens gebastelte Versand-Webseite mit Sendungsverfolgung! Seriöser geht’s ja wohl kaum.
Wenn man schon übers Ohr gehauen wird, dann bitte mit Stil, oder?
Bisherige Abenteuer mit Arisha
Wer glaubt, das war schon alles – weit gefehlt! Unsere Heldin mit dem Herz aus Gold (und dem Koffer voller Cash) hat bereits mehrfach ihren Auftritt auf unserer Bühne gehabt. Hier die bisherigen Kapitel aus der Scam-Saga Arisha:
🕵️♂️ Investigativ: Der Scam der Arisha Schuch und Fexpresscargo
Hintergründe zum Scam.🧳 Hugo aus Wanne-Eickel vs. der Diplomatenbetrug, Arisha Hwee Schuch zweiter Teil
Unser Lokalheld Hugo trifft auf Diplomatengepäck und ganz viel Scam-Energie. Ein Duell für die Ewigkeit.💸 Millionen aus Syrien? Das Märchen der Arisha Hwee Schuch mit dem großen Herz und den großen Koffern
Die romantische Variante: Liebe, Krieg, Geld – und alles komplett erfunden.
Die neue Webseite: asucargo.com
Ein Problem wir Scammer sind die Webseiten. Provider sperren diese regelmäßig bei Betrugsfällen und auch durch Berichterstattung wie unsere wird die Domain verbrannt. Wer fällt schon drauf rein, wenn man bei Google den Betrugsbraten richt.
Daher haben die Scammer ihre Webseite neu eingerichtet. Fexpresscargo.com ist dicht und nicht mehr erreichbar. Dafür gibt es jetzt eine neue Webseite: asocargo.com.
Inhaltlich gleich, Design gleich nur ein paar Texte ausgetauscht.
Aus alt macht neu!
Ähnlichkeiten sind rein zufällig, die alte und neue Webseite:
Auch Arisha hat eine Erklärung!
Natürlich ließ unsere liebe Arisha den Webseitenwechsel nicht unkommentiert. Schließlich gehört zu einem soliden Scam auch eine ordentliche Portion Dramatik, Fürsorge und ein Hauch internationaler Logistik. Ihre Erklärung klingt wie ein Mix aus Telenovela, DHL-Versandinfo und Gottesdienst:
Guten Morgen, meine Liebe. Wie geht es Ihnen heute und wie steht es um Ihre Gesundheit? Ich hoffe, es geht Ihnen bald besser, denn ich bete stets für Ihre schnelle Genesung. Ja, ich habe Ihre Nachricht gestern Abend gesehen und sofort die Website der Reederei überprüft. Ich habe gestern Abend die E-Mail-Adresse info@fexpresscargo.com kontaktiert. Sie haben mir heute Morgen geantwortet, dass alle Ladungen ihrer Kunden an ihre neue ASU-Frachtgesellschaft in den VAE umgeladen wurden.
Herr Abdul Mohammed (Betriebsleiter)
E-Mail: info@asucargo.com
Alte E-Mail: info@fexpresscargo.com
Alternative E-Mail: mm8609284@gmail.com
Website: https://www.asucargo.comSie können der Reederei auch an die alte oder neue E-Mail-Adresse schreiben. Sie werden Ihnen antworten. Kontaktieren Sie sie also jetzt und stellen Sie ihnen alle Fragen zum Gepäck.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Wer da nicht dahinschmilzt, hat kein Herz! Danach folgt der Hinweis, dass alle Sendungen (a.k.a. Fantasie-Geldkoffer) nun bei der ASU-Frachtgesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten liegen. Dort kümmert sich ein gewisser Herr Abdul Mohammed, der offenbar nicht nur Betriebsleiter ist, sondern auch mehrere E-Mail-Adressen gleichzeitig verwaltet – von seriös bis @gmail.com. Klingt total glaubwürdig.
Kurz gesagt: Neuer Name, gleiche Masche. Aber mit ganz viel Gefühl. Arisha bleibt eben professionell – in allen Bereichen.
Fazit: Neues Spiel, altes Scam
Ob fexpresscargo.com, asucargo.com oder morgen vielleicht superseriousmilitaryshipment.org – der Kern bleibt derselbe: Eine rührselige Geschichte, ein imaginärer Geldkoffer und Gebühren, die angeblich alles regeln, außer dein Bankkonto.
Die Masche ist nicht neu, aber sie wird mit viel Liebe zum Detail neu verpackt. Mit Webseiten, Versandnummern, „Betriebsleitern“ und emotionaler Ansprache – da wird selbst ein DHL-Zusteller neidisch.
Also: Augen auf im E-Mail-Verkehr. Wenn dir eine US-Soldatin schreibt, die zwischen zwei Bombenangriffen mal eben Millionen verschicken will, dann klick nicht auf „Antworten“, sondern lieber auf „Weiterleiten“ – an uns. Hugo freut sich schon.
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