Hallo, ich bin Frau Viktoria Jörg und habe 10,85 Millionen für Sie!“ – Klar doch…

Inhalt

Die E-Mail: viktoriajorg@gmail.com

Kurz, knackig und ohne viel Tamtam – Frau Viktoria Jörg kommt direkt zur Sache. Kein unnötiges Blabla, keine tragische Erbschaftsgeschichte aus Übersee. Einfach: „Hier haste 10,85 Millionen, melde dich!“ – Bäm!

Ich bin Frau Viktoria Jörg und habe eine Spende in Höhe von 10.850.000,00 € für Sie. Kontaktieren Sie mich für weitere Informationen. Mit freundlichen Grüßen.

Mit freundlichen Grüßen.
Von Frau Viktoria Jörg
Antwort an: viktoriajorg@gmail.com

Hier ist ein passender Text für den Abschnitt über unsere Antwort:


Natürlich antworten wir!

Wenn jemand 10,85 Millionen Euro verschenken will, dann sagt man als ehrlicher BMW-Schrauber aus dem Ruhrpott natürlich nicht „Nein“. Also hat Hugo – stets geschäftstüchtig – die Gelegenheit ergriffen und direkt mal nachgehakt.

Sein Traum? Eine BMW-Schrauberwerkstatt mit angeschlossener Currywurstbude – denn was gibt es Besseres als den Duft von Motoröl und frisch frittierten Pommes in der Luft? 😆

Liebe Frau Jörg,

dat is ja der Hammer! Ich hab grad erst letzte Woche zum Kumpel gesagt, dass ich mal ’ne Finanzspritze gebrauchen könnte, und jetzt kommt Ihre Mail! Dat kann doch kein Zufall sein, oder? 😮

Ich bin sehr interessiert an Ihrer großzügigen Spende. 10.850.000 Euro ist ja nicht gerade Kleingeld – damit könnte ich endlich meinen Traum verwirklichen: eine eigene BMW-Schrauberwerkstatt mit angeschlossener Currywurstbude!

Wie läuft das jetzt genau ab? Muss ich irgendwo unterschreiben oder wat? Schicken Sie mir bitte alle Details, damit wir das klarmachen können.

Beste Grüße aus Wanne-Eickel,
Hugo
BMW-Club Ruhrpott e.V.

Jetzt bleibt nur noch die große Frage: Wie wird „Frau Jörg“ reagieren? Werden wir bald stolze Besitzer einer millionenschweren Werkstatt? Oder müssen wir erst eine „kleine Bearbeitungsgebühr“ überweisen? Die Spannung steigt… 🤔🔥

Viktoria Jörg – jetzt wird’s dramatisch!

Nachdem wir auf das großzügige Angebot von Frau Jörg geantwortet haben, meldet sie sich zurück – mit einer echten Achterbahnfahrt der Emotionen! Kurz können Scammer nicht!

Lange E-Mail

🔹 Gott hat uns auserwählt!„Der allmächtige Herr kennt Sie besser und weiß, warum er mich an dieser Stelle an Sie verwiesen hat.“
(Wow, also wenn das nicht ein göttlicher Geldsegen ist!)

🔹 Tränen in den Augen, große Trauer im Herzen!„Ich schreibe Ihnen diese Mail mit schweren Tränen in den Augen und großer Trauer im Herzen.“
(Und wir dachten, wir kriegen einfach nur Kohle!)

🔹 Mysteriöses Millionen-Vermögen!„Mein verstorbener Mann stellte es für den Export von Gold aus den Minen in Madrid, Spanien, zur Verfügung.“
(Wie praktisch! Wer hat nicht ein paar Millionen für „Gold-Export“ rumliegen?)

🔹 Schockdiagnose und letzter Wille!„Mein Arzt teilte mir mit, dass ich nicht mehr drei Monate überleben würde.“
(Ein Klassiker der Betrugsmasche: die tragische Krankheitsgeschichte.)

🔹 Das göttliche Finanzmodell!„60 % für Sie, 40 % für wohltätige Zwecke.“
(Natürlich! Erstmal absichern, dann vielleicht was Gutes tun. Logisch!)

🔹 Bank in der Türkei?!„Sobald ich Ihre Antwort erhalte, werde ich Ihnen die Kontaktdaten der Bank in der Türkei geben.“
(Warte… das Geld liegt in Spanien, aber die Bank ist in der Türkei? 🤔)

Kurz gesagt: eine perfekte Mischung aus Drama, Religion und einem Hauch von Goldhandel – verpackt in eine klassische Scam-Mail. Und jetzt stellt sich die Frage: Wie treiben wir das Spiel weiter? 😆🔥

Hugo will die Kohle!

Nachdem uns Frau Jörg mit ihrer tragischen Geschichte und dem göttlichen Auftrag geködert hat, konnte Hugo natürlich nicht anders – er musste einfach helfen! Schließlich kann man einen letzten Wunsch nicht einfach ignorieren, vor allem wenn dabei 10,85 Millionen Euro im Spiel sind.

Hugo zeigt sich einfühlsam und hochmotiviert:

„Boah, dat geht mir jetzt aber echt ans Herz. Ich hab ja schon viel erlebt, aber Ihre Geschichte hat mich echt berührt.“

Doch ganz selbstlos ist er nicht – 60 % für sich, 40 % für die Bedürftigen klingt für ihn nach ’ner fairen Nummer:

„Ich mein, ich hab ja auch laufende Kosten, ne? Miete, Strom, BMW-Teile, Currywurst.“

Soziale Projekte sind wichtig, aber irgendwo muss das Geld ja auch sinnvoll investiert werden – zum Beispiel in eine Kneipe namens „Zum Heiligen Krug“. 😂

Jetzt aber ernsthaft: Hugo ist bereit für den großen Deal! Die Bank ist in der Türkei (was könnte da schon schiefgehen?), und er bringt seine Erfahrung mit internationalen Geschäften ins Spiel:

„Ich hab ja schon so meine Erfahrungen mit internationalen Überweisungen – letztens erst bei eBay Kleinanzeigen ein gebrauchtes Getriebe aus Polen geholt. Hat auch alles geklappt!“

Unsere komplette Antwort:

Liebe Frau Jörg,

boah, dat geht mir jetzt aber echt ans Herz. Ich hab ja schon viel erlebt, aber Ihre Geschichte hat mich echt berührt. Erst der Jörg (Ruhe in Frieden, Kumpel), dann die fiese Krankheit – und jetzt wollen Sie in Ihren letzten Monaten noch wat Gutes tun. Dat muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Also Respekt, ehrlich.

Ich sach mal so: Ich bin ja kein Heiliger, aber wenn der allmächtige Herr mich für diese Aufgabe auserkoren hat, dann kann ich ja schlecht „Nee, lass ma“ sagen, oder? Zumal ich ja sowieso schon länger überlegt hab, wie ich mich sozial mehr engagieren kann.

Das mit den 60 % für mich und 40 % für die Bedürftigen – dat is ’ne faire Aufteilung. Ich mein, ich hab ja auch laufende Kosten, ne? Miete, Strom, BMW-Teile, Currywurst. Und wat den Bau vom Haus Gottes angeht – also wenn Sie damit ne Kneipe meinen, die „Zum heiligen Krug“ heißt, dann bin ich direkt dabei. 😂

Jetzt aber Butter bei die Fische: Wie läuft dat jetzt genau ab mit der Bank in der Türkei? Ich hab ja schon so meine Erfahrungen mit internationalen Überweisungen – letztens erst bei eBay Kleinanzeigen ein gebrauchtes Getriebe aus Polen geholt. Hat auch alles geklappt!

Schicken Sie mir doch bitte alle Details, damit wir dat hier sauber über die Bühne kriegen. Ich lass Sie nicht hängen, versprochen!

Mit besten Grüßen aus Wanne-Eickel,
Hugo
BMW-Club Ruhrpott e.V.


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