Der Prinz aus Nigeria war gestern, heute will Yolanda den Sebbe reich machen.“ 👑🇦🇹
Inhalt
Millionensegen für den Basti? 🍺💰 Zwischen Staplerfahrt und Feierabendbier wollte eine gewisse Yolanda unserem Sebbe 2,8 Millionen Dollar andrehen, warum er den Schmäh schneller gerochen hat als der Rudi sein Hundefutter, liest du hier! 🐩🇦🇹
Hier ist der passende Abschnitt für den Blogartikel. Schön prägnant, mit einer ordentlichen Portion Wiener Skepsis und dem nötigen Schuss Sarkasmus:
Die E-Mail von bergyolanda1@gmail.com
Da schaut der Basti beim zweiten Krügerl auf sein Handy und was sieht er? Die „Yolanda“ schreibt ihm von einer schnöden Gmail-Adresse. 2,8 Millionen Dollar Entschädigung, wahrscheinlich dafür, dass er täglich die schweren Paletten im Lager schupfen muss, oder wie? 🍺🤷♂️
Good Day,
I wish to inform you that you have been assigned to receive a compensation sum of $2,800,000.00 . Kindly get back for more info.
Regards
Yolanda Berg
„Na servas“, denkt sich der Sebbe, „da hat die gute Yolanda wohl zu tief ins Glasl geschaut oder glaubt, ich bin auf der Nudelsuppe dahergeschwommen!“ Dass so eine Summe nicht per Gratis-Mailadresse aus dem Nichts kommt, checkt sogar der Rudi ohne Staplerschein. Wer hier antwortet, verliert kein Fett, sondern höchstens sein Erspartes an eine „Gschichtldruckerin“, die wahrscheinlich nicht mal weiß, wo Wien liegt. 🐩❌
Basti antwortet
Unser Sebbe hat es natürlich nicht lassen können. Nach der Schicht im Lager, das Handy in der einen und ein kühles Blondes in der anderen Hand, hat er der mysteriösen Yolanda mal ordentlich auf den Zahn gefühlt. Dass er dabei die Groß- und Kleinschreibung direkt im Regal stehen gelassen hat, versteht sich von selbst, am Smartphone tippt es sich mit Lagerarbeiter-Händen eben nicht so filigran. 📱🥨
hallo frau berg, woher kommen die 2,8 millionen??? bin nur ein einfacher lagerist aus wien und kenn sie gar nicht. mein pudel rudi schaut auch schon ganz komisch. 🤨 ist das echt oder nur so ein internet schmäh? ich zahl aber sicher nix im voraus, das sie es wissen! 🍺 grüße basti
Wir sind gespannt, ob die „gute“ Frau Berg jetzt mit einem total echten, hochoffiziellen Word-Dokument um die Ecke kommt, um unseren Basti doch noch zu überzeugen. Der Rudi hat jedenfalls schon mal vorsichtshalber die Zähne gefletscht. 🐩❌
Fazit: Wenn dir fremde Leute Millionen schenken wollen, ist meist nur dein Geld gemeint 💸😏
Auch dieser Fall zeigt wieder das Grundprinzip vieler Internet-Scams: Große Summe versprechen, möglichst wenig erklären und hoffen, dass jemand aus Neugier oder Gier zurückschreibt. Zwei Sätze, eine Gmail-Adresse und plötzlich soll ein Lagerarbeiter aus Wien 2,8 Millionen Dollar kassieren. Klingt nach Märchen? Ist es auch. 📧💰
Typisch für solche Mails:
- kein nachvollziehbarer Hintergrund
- keine echte Firma oder Organisation
- eine kostenlose Mailadresse
- und die Aussicht auf absurd viel Geld für praktisch nichts
Der Ablauf ist fast immer derselbe: Erst wird ein Kontakt aufgebaut, dann folgt eine dramatische Geschichte – und irgendwann kommen plötzlich Gebühren, Dokumente oder persönliche Daten ins Spiel. Die Millionen sind dabei nur der Köder. 🎣
Sebbe hat genau richtig reagiert: skeptisch bleiben, nichts zahlen und den Schmäh lieber mit Humor nehmen. Denn wenn eine völlig unbekannte Yolanda aus dem Internet plötzlich Millionen verteilen will, dann ist das selten ein Glücksfall – sondern meistens nur der nächste klassische Vorschussbetrug mit internationalem Unterhaltungswert. 👑📩🐩
Oder wie man in Wien sagen würde:
Wenn dir jemand aus dem Nichts Millionen verspricht, dann will er meistens nur schauen, ob du deppert genug bist, ihm vorher ein paar Hundert Euro zu überweisen. 🍺😄
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