Zwischen BMW-Schrauben und Millionen-Gewinn: Hugo und die „Google-Glücksfee“ 🔧💰
Inhalt
Hugo wird Millionär! (Zumindest glaubt er das…) 🤑 Eine Spam-Mail verspricht das große Geld, und unser BMW-Fan aus Wanne-Eickel beißt an – natürlich nur zum Schein.
Die E-Mail von info@googlelottowinner.com
Da saß er nun, unser Hugo, im leicht angeschlagenen Kunstledersessel des Vereinsheims, ein lauwarmes Pilsken in der einen Hand, das Smartphone in der anderen. Eigentlich wollte er nur gucken, ob bei eBay-Kleinanzeigen endlich die verchromten Auspuffblenden für seinen 3er drin sind, aber dann das: Post von Google!
Schauen wir uns das „Prachtstück“ digitaler Handwerkskunst mal genauer an:
Sehr geehrte/r E-Mail-Nutzer/in andy.dunkel@ekiwi.de,
Ihre E-Mail-Adresse wurde vom Google-Aktionsteam 2026 zufällig für einen Gewinn von 950.000,00 £ im Rahmen unserer kürzlich abgeschlossenen Google-Aktion als aktiver Google-Nutzer ausgewählt. Für weitere Informationen und zur Geltendmachung Ihres Gewinns senden Sie uns bitte Ihre Daten.
Ihre Gewinnnummer lautet GFP9550GPWINUS.
(1) Vollständiger Name: (2) Ihre Adresse: (3) Telefonnummer: (4) Ihre Nationalität: (5) Beruf: (6) Geschlecht: (7) Sprechen Sie Englisch?
Mit freundlichen Grüßen Google LLC Aktionsteam Community-Richtlinien Google LLC
Hugos Experten-Check (und warum wir eigentlich weinen müssten):
- Der Absender:
info@googlelottowinner.com. Klingt für Hugo voll seriös. Dass Google eigentlich@google.comnutzt und nicht irgendeine Hinterhof-Domain, die aussieht, als hätte sie ein besoffener Praktikant in der Mittagspause registriert? Geschenkt! 🚩 - Die Währung: 950.000,00 £. Warum Pfund? Hugo denkt: “Vielleicht ham die dat Geld in London im Keller jefunden.” Die Realität: Scammer nutzen oft Pfund oder Dollar, weil diese Mails weltweit nach dem Gießkannen-Prinzip gestreut werden. 🌍
- Die “Gewinnnummer”:
GFP9550GPWINUS. Hugo ist beeindruckt: “Dat klingt wie ’ne Fahrgestellnummer, dat muss echt sein!” In Wahrheit ist das einfach nur Buchstabensalat, um Wichtigkeit vorzugaukeln. 🥗 - Der Fragenkatalog: Name, Adresse, Beruf, Geschlecht… und die Krönung: “Sprechen Sie Englisch?”. Hugo dazu: “Nö, aber nach drei Korn versteh ich jeden!” Dass Google eigentlich alles über uns weiß (wahrscheinlich sogar Hugos bevorzugte Biermarke), ignoriert er großzügig. Warum sollten die nach Daten fragen, die sie längst haben? 🕵️♂️
Die Diagnose: Es ist ein klassischer Fall von Vorschussbetrug. Wer hier antwortet, gewinnt keine Millionen, sondern höchstens die Erkenntnis, dass das Geld für die “Bearbeitungsgebühren” schneller weg ist als ein Satz Reifen beim Burnout auf dem Supermarktparkplatz. 🏎️💨
Die Domain: googlelottowinner.com
Wer hinter dieser Adresse ein digitales Imperium erwartet, wird enttäuscht: Die Seite ist so leer wie Hugos Kühlschrank am Monatsende. 🏚️ Statt Google-Glanz gibt es nur eine öde Platzhalter-Seite von Zoho.
🔧 Die Domain dient rein als Blendwerk für die E-Mail-Adresse, damit die Masche seriös wirkt.

Hugo antwortet
Aber Hugo wäre nicht Hugo, wenn er nicht antworten würde. Schließlich müssen die beim “Google-Aktionsteam” ja wissen, dass sie es hier mit einem Fachmann vom Dackel-Club zu tun haben!
Tach Google-Team,
dat klingt ja knorke, aber mein Kumpel Kalle meint, dat is alles Fake. 🤨
Seid ihr wirklich von Google? Schickt mir mal bitte nen Beweis (Ausweis oder so), damit ich weiß, dat dat Geld auch echt ist und ich nicht veräppelt werde. Dann schick ich euch sofort alles zu!
Glück Auf, Hugo
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