Endlich Millionär durch Tippfehler? Wie die ‚Wyss Foundation‘ via Gmail mein Leben retten wollte
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Endlich reich! 🥂 Eine Mail verspricht mir „wohltätige Unterstützung“ im Namen großer Stiftungen. Doch Moment: Warum nutzt eine Weltklasse-Organisation eine Gmail-Adresse voller Tippfehler? 🤔
Die E-Mail von openocietynfoundation@gmail.com
Schon beim ersten Lesen wird klar: Hier wurde der Google Übersetzer ordentlich gequält. 🥴 Werfen wir einen Blick auf das „Meisterwerk“ der Betrüger und die offensichtlichen Warnsignale:
- Identitätskrise 🎭: Im Betreff steht die Wyss Foundation, im Text die Stiftung zur offenen Gesellschaft. Die Scammer wissen scheinbar selbst nicht genau, für wen sie gerade „arbeiten“.
- Milliardäre auf Sparkurs 📧: Eine Weltklasse-Stiftung mit Milliarden-Budget nutzt eine kostenlose
@gmail.com-Adresse? Und dann noch mit einem fetten Tippfehler im Namen (openocietyn…)? Seriös geht anders! - „Lieber Empfänger“ 👤: Keine persönliche Anrede. Die Mail ging vermutlich an Tausende Adressen gleichzeitig raus, echtes „Gießkannen-Prinzip“.
- Deutsch aus der Hölle 🇩🇪🚫: „Wir verlängern unsere herzlichen Glückwünsche“ (schlecht übersetzt von extend our congratulations). Solche Formulierungen schreien förmlich nach Betrug.
- Die Kontakt-Falle 🪤: Es wird extrem betont, dass man nur an die Gmail-Adresse antworten darf. Warum? Damit die echte Stiftung nichts von dem Schwindel mitbekommt.
Betreff: Subject:Prüfen Sie Ihre Berechtigung für die wohltätige Unterstützung der Wyss Foundation.
Lieber Empfänger,
Gerne informieren wir Sie darüber, dass Ihre Kontaktdaten im Rahmen der Spendeninitiative der Stiftung zur offenen Gesellschaft ausgewählt wurden. Dieser Ansatz wird unter unserem kontinuierlichen Engagement durchgeführt, um Einzelpersonen und Familien, die finanzielle und soziale Herausforderungen stellen, sinnvoll zu unterstützen.
Die Mission der Stiftung besteht darin, die Gemeinden zu stärken, Chancen zu fördern und nachhaltige Auswirkungen durch völkerorientierte Hilfe zu erzielen. Diese Initiative spiegelt unseren langjährigen Einsatz wider, um ausgewählte Teilnehmer bei der Abstimmung mit diesen Werten rechtzeitig zu unterstützen.
Um mehr über unsere Arbeit, Vision und globale Auswirkungen zu erfahren, laden wir Sie ein, unsere offizielle Website zu besuchen: www.opensocietyfoundation.org.
Um Ihre Förderfähigkeit zu bestätigen und Hinweise zu den nächsten Schritten zu erhalten, kontaktieren Sie uns bitte direkt per E-Mail unter openocietynfoundation@gmail.com
(Bitte stellen Sie sicher, dass alle Antworten ausschließlich an diese E-Mail-Adresse openocietynfoundation@gmail.com gerichtet sind)
Wir verlängern unsere herzlichen Glückwünsche und freuen uns darauf, Sie weiter zu unterstützen.
Warme Grüße,
Das Open Society Foundation Team
Realität vs. Fake: Der Webseiten-Check 🕵️♂️
Der Screenshot zeigt die echte Seite der Open Society Foundations. Der Kontrast zur Scam-Mail entlarvt den Betrug sofort:
- URL-Falle 🕸️: Die echte Adresse lautet
foundations.org(Plural). In der Mail stehtfoundation.org(Singular), ein winziges Detail mit großer (Abzock-)Wirkung! - Inhalt vs. Versprechen 📚: Die echte Stiftung kämpft weltweit für Demokratie und Menschenrechte. Sie verteilt kein Geld per “Gießkannen-Prinzip” an zufällige E-Mail-Adressen.
- Profi-Look vs. Gmail-Fail 📉: Die echte Webseite ist hochprofessionell. Dass eine solche Organisation über eine fehlerhafte Adresse wie
openocietynfoundation@gmail.comkommuniziert, ist völlig ausgeschlossen.
Fazit: Die Scammer nutzen den bekannten Namen der Stiftung als Köder 🎣, hoffen aber, dass ihr den Unterschied zwischen der echten Arbeit und ihrem plumpen Text nicht bemerkt.

🏎️ Scholz übernimmt: Wanne-Eickel schlägt zurück!
Wir haben den Spieß umgedreht und unseren Geheimagenten Scholz (BMW-Fan, Dackelbesitzer, Pils-Liebhaber) antworten lassen. 🍻🐕 Sein Stil: Ruhrpott-Charme pur statt kühler Analyse.
Hugo freut sich in der Mail schon auf „Super Plus“ für seinen 3er BMW und kündigt an, die frohe Botschaft heute Abend im Vereinsheim bei ein paar kühlen Blonden zu bequatschen. Während er auf den „Bargeld-Koffer“ hofft, müssen die Scammer jetzt erklären, warum sie eigentlich zwei verschiedene Stiftungsnamen nutzen. 🕵️♂️
Der Köder ist ausgelegt. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie die Betrüger auf Hugo und seinen Dackel Berti reagieren!
Mahlzeit zusammen!
Ich glaub mein Dackel pfeift, wat is dat denn für ’ne fette Nummer?! Ich lieg hier gerade noch unterm 3er BMW beim Schrauben und dann ploppt diese Mail auf. Ich sag euch ehrlich: Ich dachte erst, mein Kumpel Kalle will mich veräppeln, aber dat sieht ja alles hochoffiziell aus. 🏎️🛠️
Hört mal, ich nehm dat Geld natürlich mit Handkuss! In Wanne-Eickel kann man immer ’ne Finanzspritze gebrauchen, allein schon für die Ersatzteile und dat gute Super Plus. Aber sagt mal: Wer schenkt mir denn jetzt die Kohle? Im Betreff steht Wyss, unten schreibt ihr Open Society. Is dat wie bei BMW und Alpina, gehört dat zusammen? 🧐
Ich geh heute Abend sowieso ins Vereinsheim vom BMW-Club Wanne-Nord, da trinken wir erst mal ein paar kühle Blonde auf eure Gesundheit! 🍻 Ich erzähl den Jungs direkt mal, dass der Hugo jetzt wohl zu den feinen Pinkeln gehört. Mein Dackel „Berti“ kriegt zur Feier des Tages auch ’ne extra Wurst. 🐕🌭
Sagt mir einfach, wat ich machen muss. Braucht ihr meine Kontonummer oder schickt ihr einen mit ’nem Koffer voller Bargeld vorbei? (Wäre mir lieber, dann sieht das Finanzamt dat nicht direkt, verstehste? 😉)
Schönen Gruß aus’m Pott,
Euer Hugo (Erster Vorsitzender der „Schrauberfreunde Wanne-Eickel“)
🏁 Fazit: Funkstille im Postfach, Hugo 1, Scammer 0
Tja, was soll man sagen? Seit Hugos Mail über den Bargeld-Koffer und Bertis Extra-Wurst herrscht am anderen Ende der Leitung betretenes Schweigen. Keine Antwort von der „openocietynfoundation“. Scheinbar haben die Herrschaften keine Lust auf ein kühles Blondes im Vereinsheim oder sie suchen verzweifelt nach einer Übersetzung für „Dackel“. 🐕🚫
Was wir daraus lernen: Scammer suchen das schnelle, leichte Opfer. Sobald man den Spieß umdreht, kritische Fragen stellt (Wyss vs. Open Society!) oder mit einer überdrehten Persona wie Scholz um die Ecke kommt, verlieren sie das Interesse. Ihre Zeit ist ihr Geld, und die haben wir ihnen erfolgreich gestohlen. ⏳💰
Bleibt wachsam: Echte Stiftungen verschenken kein Geld per Gmail. Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch. Und wenn ihr mal wieder eine solche Mail bekommt: Denkt an Hugo, Berti und den 3er BMW, kurzes Lachen, löschen und bloß nichts anklicken! 🏎️💨
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