Grundsätze Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Das Thema Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO für Search Engine Optimization) hat viele Facetten und kann schnell in viel Arbeit ausarten, wenn man sich in allen Details verliert. Deswegen ist es wichtig einige der größeren Rankingfaktoren zu kennen und für den Feinschliff entsprechende Tools zu verwenden. Es ist allseits bekannt, dass, wenn man von Suchmaschinenoptimierung spricht, eigentlich die Optimierung für Google gemeint ist. Google ist der Platzhirsch unter den Suchmaschinen und gibt den Ton an. Andere Suchmaschinen sind bezüglich der Benutzerzahlen weit abgeschlagen und damit weniger relevant.

Beim SEO unterscheidet man prinzipiell in zwei größere Kategorien. Das ist einmal die On-Page-Optimierung und die OffPage-Optimierung. Erstere sollte immer Vorrang vor der letzteren haben. Welche Optimierungsmaßnahme aber mit welchem Gewicht ins Ranking eingeht, ist ein gut gehütetes Geheimnis von Google. Deswegen sollte man möglichst viele Möglichkeiten ausschöpfen.

Gute exklusive Inhalte

Den wohl wichtigsten Einfluss habe gute, möglichst exklusive Inhalte. Artikel und Themen sollten mindestens 300 Wörter umfassen und in nicht allzu langen Kettensätzen verfasst sein. Dies kommt auch immer der Usability zugute, welche eng einhergeht mit der Suchmaschinenoptimierung. Der Text sollte natürlich in angemessener Anzahl die zum Thema passenden Keywords enthalten. Was jedoch eine angemessene Keyword-Dichte ist, ist schwer zu sagen. Denn ein Zuviel an Keywords, kann auch ins Gegenteil umschlagen, da dann die Robots von Google unlautere Optimierungsmaßnahmen mutmaßen. Die Chance weit oben in den Suchtreffern von Google zu landen erhält man zu einzigartigen Themen. Wer zum allgemeinen Thema Fußball referiert, wird schwerlich weit oben in den Suchtreffern auftauchen, da die Konkurrenz zu groß ist. Mit einem Thema wie Frauenfußball in Buxtehude kann man schon weiter oben landen. Längere Inhalte sollten auch immer gut strukturiert sein durch entsprechende Überschriften (Headings).

Knackiger Domainname

Ein kurzer, knackiger Domainname ist natürlich immer gut; auch gut zu merken durch den User. Nur leider gibt es davon nicht mehr viele. Vorteilhaft ist aber auch, wenn der Domainname zum gewünschten Suchbegriff passt. Dann kann's auch mal etwas länger sein. Dann geht natürlich auch

www.frauenfussball-in-buxtehude.de

Der Domainname muss selbstverständlich aber auch zum Thema der Webseite passen, damit der User nicht enttäuscht von dannen zieht. Von Google wird es beim Ranking auch inzwischen belohnt, wenn man Seite mittels https, also verschlüsselt, ausliefert.

Smartphones und Tablets

Eine Webseite sollte für alle Besucher auch ansehnlich und gut bedienbar auf dem Smartphone oder Tablet sein. Deshalb ist es auch für das Ranking gut, wenn es eine mobile Version der Webseite gibt. Dies kann man unter anderem durch die Verwendung von Bootstrap erreichen.

Title-Tag

Geben Sie jeder Ihrer Seiten einen möglichst individuellen Title-Tag der auf den Inhalt schließen lässt. Vom Browser wird der Title oben in der Titelleiste oder im Tab dargestellt. Bei den Google-Suchtreffern erscheint dieser als die blaue Überschrift. Deswegen sollte man einen verständlichen, nicht allzu langen Titel auswählen.

Metatags

Davon gibt es viele. Aber die wenigsten sind relevant für SEO. Der wichtigste Metatag ist Description. Dieser enthält eine Beschreibung zum Inhalt der Seite mit den wichtigsten Fakten oder einer präzisen Zusammenfassung. Dieser Text erscheint auch bei den Google-Suchtreffern unter der Überschrift und sollte deshalb nicht viel länger als 150 Zeichen sein.

Technische Umsetzung

Viele Dinge der On-Page-Optimierung sind mühevolle Arbeit und manchmal gerät man auch an die technischen Grenzen des Hosting-Anbieters oder an die eigenen fachlichen Grenzen, gerade zum Beispiel wenn es um die Bereitstellung von https geht oder Sitemap-Generierung oder HTML-Komprimierung. Für alle, die keine Zeit haben sich mit solchen Details auseinanderzusetzen, empfiehlt es sich, einen Homepage-Anbieter anzuvertrauen, bei welchen es meistens im Starterpaket auch einen Homepage-Baukasten gibt. Zu solchen Anbietern zählt unter anderem Wix.com. Dieser Anbieter integriert gleich etliche der oben aufgeführten SEO-Maßnahmen in seinem Angebot. Unter anderem wird dort ganz neu auch die Unterstützung von HTTPS angeboten. Dadurch wird der Inhalt der Webseite verschlüsselt übertragen, was besonders wichtig ist, wenn der Benutzer über die Webseite (sensible) Daten überträgt, da diese sonst von Dritten mitgelesen werden könnten. So ließen sich zum Beispiel Passworteingaben mitlesen. Aus diesem Grund wird die Verwendung von HTTPS auch von Goggle belohnt. Auch die bereits erwähnten Metatags und Title-Tag kann man mittels dieses Homepage-Baukastens einfach integrieren und die Einbindung eines eigenen knackigen Domainnamen ist ebenfalls möglich. Seine Webseite für mobile Geräte zu optimieren, ist ein schwieriger Akt, der einiges an Arbeit und Wissen in CSS voraussetzt. Bei Wix.com wählt man sich ein geeigentes Webdesign-Template aus, welches sich auch individuell anpassen lässt. Die Templates sind bereits alle durchgängig für die Darstellung auf Smartphone oder Tablet optimiert. Und auch bei der Off-Page-Optimierung gibt es reichlich Unterstützung. So lassen sich zum Beispiel, soziale Netzwerke in die Webseite integrieren, was ein "Teilen" der Inhalte ermöglicht. Zudem gibt es SEO-technisch noch folgende weitere Feinheiten, die ebenfalls vom Homepage-Anbieter unterstützt werden.

Alt-Tag und Title bei Bildern und Links

Bei Bildern hat man die Möglichkeit über einen Alt-Tag und Title-Tag den Inhalt des Bildes näher zu beschreiben. Der Alt-Tag wird alternativ angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen werden konnte und dient teilweise auch für sehbehinderte Menschen zur Beschreibung des Bildinhaltes, wenn der Text automatisiert vorgelesen wird. Der Titel ist ein zusätzliches Feature, welches es auch beim Hyperlink gibt. Der Title-Text erscheint, wenn man mit der Maus darüber fährt. Beides kann sich positiv für das Ranking auswirken, da diese Texte auch für die Einordnung der Bildersuche verwendet werden.

Sitemap

Es kann passieren, gerade bei tief verschachtelten Internetseiten, dass die Google-Bots nicht alle Seiten aufsuchen und somit nicht indexieren. Hierzu empfiehlt es sich eine sogenannte Sitemap anzulegen und bei Google einzureichen

Ladezeiten optimieren

Wieder ein Punkt der eng einher geht mit der Usability. Möglichst kurze Ladenzeiten werden positiv durch Google bewertet. Ob die Ladezeiten gut oder schlecht sind, kann zu großen Teilen vom Webhosting-Anbieter abhängen. In diesem Fall ist anzuraten einen besseren Anbieter auszuwählen. Man selbst kann zu besseren Ladezeiten aber ebenfalls beitragen, indem man Bilder zum Beispiel auf die benötigte Größe skaliert, ein Bildformat wählt mit der optimalen Komprimierung oder CSS-Image-Stripes verwendet. Vor Veröffentlichung der Webseite kann man noch eine HTML-Komprimierung vornehmen mittels entsprechender Tools, welche alle unnötigen Zeichen, Kommentare und Zeilenumbrüche entfernt auf dem HTML-Code, Java-Scripten und CSS-Code. Hat man entsprechende Zugriffsmöglichkeiten auf den Server, kann man zum Beispiel mittels htaccess den Server anweisen den Inhalt komprimiert als gzip auszuliefern.

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